Sonntag, 21. August 2011

Generation 9/11 - Zehn Jahre danach

Zehn Jahre nach den Anschlägen vom 11. September 2011 beginnt die Katastrophe, Historie zu werden. Doch ist dieses Kapitel wirklich abgeschlossen?

Seit vor 10 Jahren Milliarden Menschen an den Bildschirmen LIVE verfolgen konnten, wie tausende Amerikaner sterben, began sich die Welt dramatisch zu verändern. Der Krieg gegen den Terror dauert seit nunmehr 10 Jahren an. Millionen Menschenleben sind ihm bereits zum Opfer gefallen und das Morden hat kein Ende. Ob im Irak, in Afghanistan oder in Libyen - die NATO entwickelte sich in dieser Dekade zu einer schnell operierenden Eingreif-Truppe. Überall einsatzbereit erobern die allierten Truppen mit dem Argument der Terrorbekämpfung Land für Land. Unter dem Deckmäntelchen von Demokratie und Freiheit versteht sich.

Dass es aufgrund zunehmender Nachfrage zu einer Ressourcen-Knappheit kommen würde, prophezeihten Gelehrte schon vor mehreren Jahrzehnten. Heute sind wir an diesem Punkt und so ist es auch nicht verwunderlich, dass der Krieg um die immer knapper werdenden Rohstoffe immer grausamere und menschenverachtendere Züge annimmt.

So beispielsweise der Gebrauch von uranangereicherten Waffen, mit denen sich die NATO durch den Nahen und Mittleren Osten bombt und dabei einen schleichenden Strahlen-Genozid hinterlässt. Grausamste Bilder aus den verstrahlten Regionen offenbaren eine düstere Zukunftsprognose. Selten sieht man ein gänzlich gesund geborenes Baby in den Brutkästen der Krankenhäuser der kontaminierten Gebiete.

Das Kapitel 9/11 ist noch längst keine Historie - es ist Gegenwartsgeschichte. Kein Ereignis unserer Generation prägte das Global Village so stark wie 9/11.

Auf alle Bereiche des Alltags aller Menschen wirkte sich dieser Schock aus. Zunehmende Sicherheitsmaßnahmen, steigende Ausländerfeindlichkeit - vor allem den Muslimen gegenüber und ein neu angeschlagener Ton in der Kriegspolitik, ließen einen neuen Wind wehen in den westlichen Demokratien.

"Wer nicht für uns ist, ist gegen uns!" So einfach brachte es George W. Bush auf den Punkt und sprach damit nicht seine auserkorenen Feinde an, sondern vor allem die EU. War diese doch bis zur Jahrtausendwende eher ein theoretisches Gebilde mit geringen Einfluss, so änderte sich diese Tatsache mit 9/11 ebenfalls dramatisch.

10 Jahre später nun stehen wir vor einem europäischen Konstrukt, welches nahezu die gesamte Gewalt in die Hände weniger nach Brüssel legte. Oft ungelesene und meist nicht verstandene Gesetzestexte wie der Lissabonner Vertrag, wurden von den deutschen Abgeordneten größtenteils abgesegnet. Einzig das Bunderverfassungsgericht machte Einschränkungen - die aber bis heute ignoriert bleiben.

Die nationalen Parlamente existieren immer mehr nur noch auf dem Papier. Das letzte Wort hat  stets der europäische Gerichtshof. Was im Streitfall das deutsche Grundgesetz sagt ist zweitrangig - in der Praxis setzt sich der europäische Gerichtshof durch und setzt damit unser Grundgesetz praktisch ausser Kraft.

Steigende Unruhen und Massenproteste, welche zu Krawallen ausarteten haben wir in den letzten Jahren immer häufiger zur Kenntnis nehmen müssen. Im Jahre 2011 hat sich dies jedoch noch einmal in der Insivität gesteigert.

Mit den Revolutionen in Nordafrika hatte es zu Jahresbeginn angefangen. Doch schon bald brannten auch Athen, Madrid und London. Viele wissen sich eben einfach nicht anders zu artikulieren als mit exzessiven Gewaltausbrüchen, wo man nebenbei vielleicht noch einen Flat-TV aus dem Mediamarkt mitgehen lassen kann, bevor man ihn abfackelt. Mit Vernunft hat dies wahrlich nichts zu tun und mit problemlösung erst recht nicht. Es zeigt aber auf, dass die Menschen zunehmend unzufrieden sind.

Unzufrieden ist vor allem die Jugend - eine Generation, der gerade klar wird, dass ihre Vorgänger sie verraten, verkauft und versklavt haben. Es bleibt abzuwarten, ob "Generation 9/11" es besser macht und endlich das alte Blockdenken überwinden kann, dass uns in diese Situation - nahe dem Armageddon gebracht hat.

Gewaltige Probleme stehen unmittelbar bevor. Eine Finanzkrise jagt die nächste, Hungersnöte in noch nie dagewesenen Ausmaß, zunehmende ökologische Katastrophen wie explodierende Atomkraftwerke und leckgeschlagene Ölplattformen verschlimmern die ohnehin schon angespannte Situation. Die Welt, die wir mit unserer Technik eigentlich kontrollieren wollten, schlägt nun mit aller Gewalt zurück. Es scheint als habe sich die Natur geradzu verschworen gegen die parasitäre Menschheit.

"Generation 9/11" hat erkannt, dass die Welt vor globalen und kurzfristigen Umwälzungen steht. Aus diesem Bewußtsein heraus formierte sich auch im deutschsprachigen Raum wenige Jahre nach 9/11 eine Subkultur. Ob mit Demos, Liedern, YouTube-Beiträgen und kreativen Aktionen, die "Trutherbewegung" hat sich einen Namen gemacht.

NuoViso Filmproduktion begleitete die Subkultur 9/11 seit Anbeginn und veröffentlicht die mehrjährige Arbeit nun in einer DVD BOX mit über 6 Stunden Laufzeit. Neben den bekannten Filmen "Unter falscher Flagge" und "Kriegsversprechen" gibt es auch ausführliche Interviews mit dem Autor Mathias Bröckers und dem ehem. ARD Korrespondent Christoph Hörstel. Insgesamt erwarten den Zuschauer 12 Filme, welche die Arbeit der Aktivisten dokumentiert.

Ausschnitt aus "Generation 9/11" (Gesamtlaufzeit der DVD BOX: 360 Minuten)



Seit einem vollen Jahrzehnt werden die Bürger der westlichen Demokratien angelogen. Unsere Volksvertreter wissen es meist sogar selbst nicht besser und handeln in vielen Fällen sicherlich nach besten Wissen und Gewissen. Doch können wir es uns wirklich leisten, weiterhin nur schulterzuckend und kopfschütteln dieses Treiben zu beobachten? Oder ist nicht wirklich langsam Zeit ENDLICH einzufordern, was uns zusteht?

Die 9/11 Wahrheitsbewegung fordert endlich eine Reakion seitens der Politik auf die vernichtende Beweislast, die sich im letzten Jahrzehnt ansammelte, die eindeutige Hinweise dafür liefert, dass die von der damaligen US-Regierung verbreiteten "offiziellen Version" nicht stimmig ist. Es handelt sich hierbei nicht um ungeklärte Randfragen, sondern um essentielle Grundfragen, die einfachkeitshalber bis heute ignoriert wurden.

Unterstütze NuoViso Filmproduktion, damit wir auch noch nach 11 - 12 und 13 Jahren danach berichten können - so lange bis die offizielle Version nicht Gefahr läuft in den Geschichtsbüchern unserer Kinder abgedruckt zu werden.

"Generation 9/11 - Zehn Jahre danach" 

12 Filme dokumentieren die Arbeit und Argumente der 9/11 Wahrheitsaktivisten.



DVD-Pal, Laufzeit: 360 min.

Hier bestellen

Samstag, 30. Juli 2011

Der Einsturz eines Lügengebäudes


Mit dem neuen Buch "10 Jahre danach: Der Einsturz eines Lügengebäudes" haben Mathias Bröckers und Christian C. Walther aufgezeigt, dass die offizielle Version der Geschehnisse am 11. September falsch sein MUSS. Anders als viele Verschwörungstheorien jedoch, spekulieren die Autoren nicht über die tatsächlichen Urheber. Sie fordern eine neue Untersuchung.

Erfreulich ist, dass die öffentlich-rechtlichen Sender nun nach 10 Jahren bereit sind die Faktenlage zumindest erneut zu erörtern. So wird das neue Buch zum Beispiel sehr objektiv auf 3Sat vorgestellt:



Auch in der ARD Sendung "ttt" ist ein objektiver Bericht zu sehen:



Es ist schön, wenn man feststellt, dass nun endlich die Zeit reif ist für eine unvoreingenommene Debatte über den 11. September, der auch im Mainstream geführt werden darf. Die Emotionen, welhe die Ereignisse damals auslösten, haben sich nun mittlerweile gelegt und der Nebel lichtet sich langsam.

Das neue Buch ist nicht das erste Buch über den 11. September. Mathias Bröckers schrieb bereits 2 Bücher zum Thema, welche zu Bestsellern wurden. Dennoch ist das dritte Buch keineswegs überflüssig. Bröckers versteht sein journalistisches Handwerk und schafft es den sachlichen Kern der Sache zu formulieren.

Für den Film "Unter falscher Flagge" führte ich 2007 ein Interview mit Mathias Bröckers. Das interview hätte auch von gestern sein können...




Film: Unter falscher Flagge ansehen

Buch + DVD kaufen

Webseite von M. Bröckers

Dienstag, 5. Juli 2011

Divide et impera

Die "Script Kiddies" hacken den Twitter-Account von FoxNews und erklären Präsident Barack Obama für tot. Ganze 5 Stunden lang, war diese Nachricht über den FoxNews Twitter Account mit seinen 34.000 Followern um die Welt gegangen. Und das am Nationalfeiertag Amerikas - dem 4. Juli.

Es häufen sich in letzter Zeit die Berichte über diverse Hacker-Angriffe. Opfer dabei scheinen besonders die Webseiten und Infrastrukturen von Regierungen, Geheimdiensten und namentlich bekannten Großkonzernen zu sein, wie jüngste Berichte zeigen. Datenklau bei SONY. Angriff auf AMAZON und sogar ein Lahmlegen der Webseite der Central Intelligence Agency (CIA).

Der Cyberwar ist eröffnet und spätestens mit dem Bekanntwerden, dass ein Virus namens Stuxnet programmiert wurde, um Sabotage in einer Atomanlage zu begehen, kann man ungefähr erahnen, welch weitreichendes und gefährliches Ausmaß die virtuellen Schlachten in den Tiefen des World Wide Webs angenommen hat. Die Mächtigsten in diesem Krieg dürften die Militärs und Geheimdienste der führenden NATO Staaten sein. Die virtuellen Gegner der Cyber-Soldaten im Pentagon, sind aber nicht nur iranische Atomanlagen, sondern es sind eben auch jene Cyberterroristen, die der herrschenden Klasse nun offenbar den Krieg erklärt haben. Ob bei Wikileaks veröffentlichte (geheime) Regierungsdokumente oder schlichtweg die immer größer werdende Kritik an der westlichen Politik - das freie Internet ist im Auge derer, gegen die sich eine solche Kritik richtet, zum Staatsfeind Nr.1 geworden.

Es ist nun einmal so, dass die moderne Technologie unserer Zeit, seit 2 Jahrzehnten dem Menschen ermöglicht, um die ganze Welt zu kommunizieren. Der Zugang zu alternativen Informationen erschuf schnell eine neue Subkultur, die sich in ihrer Entstehungsphase mit Begriffen wie "Truther" oder "Infokrieger" identifizierte. Doch längst sind diese Pauschalisierungen nicht mehr aussagekräftig genug, um diese unzähligen neuen Bewegungen der Generation Internet zu beschreiben.

In Deutschland kann man das Phänomen seit 2009 immer deutlicher erkennen durch die steigende Anzahl stattfindender Kongresse, Symposien und Stammtischtreffen, welche als Anlass einzig und allein die Suche nach etwas mehr Wahrheit im Alltag eint. Als ich im Sommer 2009 das Geopolitik Treffen veranstaltete, folgten knapp 700 Teilnehmer der Einladung in die Messestadt Leipzig.



Nichts ist so machtvoll wie eine geeinte Basis, die sich mit klaren und durchsetzbaren Forderungen an die Obrigkeit wendet. Daher gilt es aus der Sicht der herrschenden Klasse diese geeinte Basis zu spalten. Das Prinzip Teile und Herrsche ist ein übergeordnetes System, welchem alle uns heute bekannten Staatssysteme unterlagen. Ob im Despotismus, dem Feudalismus, der Monarchie oder Demokratie - stets gab es die Herrschenden und die Beherrschten. An diesem System hat sich seit Beginn unserer modernen Geschichtsschreibung zu keinem Zeitpunkt etwas geändert.

Germanys Next Topterrorist bist Du!

Die menschliche Geschichte könnte man als Tragödie bezeichnen, bei der es im jedem Jahrhundert stets die Helden und Anti-Helden gab. Egal in welcher Staatsform und auf welchem Fleck dieser Erde, ein begleitendes Element war schon immer das des Freiheitskämpfers. Er hat die Moral auf seiner Seite, denn er setzt sich für die Belange der Unterdrückten ein. Seine Ziele setzt er mit Gewalt durch und nicht selten lässt er sein Leben bei der Durchsetzung seiner Ideale. Die Taten eines solchen Helden bleiben oft unvergessen - an der Ausübung von Unrecht hat sich bis heute jedoch wenig geändert.

Dies sollte man zumindest aus der Geschichte lernen: Man wird die Ungerechtigkeit in der Welt nicht durch Gewalt und Kampf verbannen. Die Lösung liegt in der vorgelebten Alternative. Ein Leben zu führen in Liebe und stets angestrebte Glückseligkeit sind der Schlüssel zu einer besseren Welt. Aber den meisten Menschen ist das bekannte Unglück viel symphatischer als das unbekannte Glück.

Natürlich finden wir das Konzept des gewaltbereiten Freiheitskämpfers auch in unseren Tagen wieder. Allerdings versteckt sich der moderne Robin Hood hinter der Maske des Guy Fawkes (bekannt aus dem Film "V" wie Vendetta) und identifiziert sich mit "Jederman".



Durch das Konzept des "Anonymous" wird eine Steilvorlage für Internetkriminalität geebnet. Natürlich alles im Namen der Moral und der Gerechtigkeit. Im Zuge der zunehmenden Straftaten durch "Anonymous" bzw. "Jederman" werden wir in den kommenden Monaten eine schrittweise Beschneidungen der Freiheiten im Internet erleben. Und diese Freiheitsbeschneidung richtet sich natürlich gegen jederman - also auch gegen Dich.

Verschwörungstheoretiker geben zu bedenken, dass sich hinter den Masken einiger solcher Freiheitskämpfer ebenso die Geheimdienste, Oppositionspolitiker, Terroristen und Raubkopierer verstecken könnten, um im Namen des Volkes ihre eigene Ideologie oder Politik zu propagieren und umzusetzen.

Die zunehmende Polarisierung der unterschiedlichen Strömungen an Wahrheitsaktivisten, wurde in der ersten Jahreshälfte 2011 sehr offenkundig. Ein angekündigtes Megaritual für den 26. Juni, bei dem ein nuklear Anschlag unter falscher Flagge stattfinden sollte, spaltete die Wahrheitssuchenden vorab in 2 Lager. In jene, die diesen Behauptungen Glauben schenkten und jene, die hinter diesen Behauptungen eine gezielte Desinformation vermuteten. Ein weiterer Nebeneffekt dieser Entzweiung war, dass sich einige alternativen Medien wochenlang mit einer Luftblase beschäftigten. Die gleichzeitig stattfindende Bilderberg-Konferenz fand dementsprechend weniger Beachtung in den alternativen Kanälen.

Lediglich die Vor Ort befindlichen Aktivisten des Schall und Rauch Blogs waren in St. Moritz beim alljährlich stattfindeten Bilderberg-Meeting. Besondere Vorkommnisse waren (wie zu erwarten) nicht zu berichten. Ausser, dass man mal einen tieferen Einblick in die Arbeit des amerikanischen Radio-Talkmasters Alex Jones bekam. Dieser berichtete lieber Unwahrheiten wie, dass die Teilnehmer der Bilderberger Gay-Parties veranstaltet und sich extra für diesen Zweck Callboys einfliegen lassen haben, als zuzugeben, dass vor Ort wenig Spektakualäres zu berichten war. Auch hier zeigt sich, dass man die alternativen Medien weder alle über einen Kamm scheren, noch dass man ihn blind vertrauen sollte.

Alternative Medienmacher müssen nicht den Anspruch haben, stets richtig zu liegen oder gar zu missionieren. Aber wer im Schatten der Anonymität oder mit bewußten Lügen agiert, verliert seine Glaubwürdigkeit.

Da gehöre ich lieber zu denjenigen, die aus dem Schatten hervortreten und ganz offen zu ihrer Meinung stehen.



Meine Filme kann man auf NuoViso.TV ansehen oder im NuoViso Shop auf DVD erwerben.
Bitte unterstützen Sie mich bei meiner weiteren Arbeit mit NuoViso Filmproduktion

Frank Höfer

Sonntag, 19. Juni 2011

Megaritual am 26.Juni 2011 zerreist Wahrheitsbewegung

Wie war das? Anschlag auf Olympiastadion während der Frauen WM geplant? Auf Spiegel online steht zu lesen, das BKA wäre der Sache nachgegangen. Es handele sich hierbei um einen ignorierbaren Internet-Hoax.

Dutzende Emails erreichen mich seitdem, mit der Bitte über NuoViso.TV das bevorstehende Megaritual 2011 zu thematisieren.

Ursprung ist ein 28 minütiges Video, welches suggeriert, ein nuklearer Terroranschlag steht bevor. Und zwar am 26.06.2011 zwischen 18 und 19 Uhr im Berliner Olympiastadion (wahrscheinlich beim Zwischenstand von 2-0 für Kanada). Dies wird anhand von Filmausschnitten aktueller Hollywoodfilme sowie der Fernsehserie "Die Simpsons" herausinterpretiert. Dieses Werk an sich bedient perfekt das Genre des "Verschwörungsfilmes". Es wird anhand von angeblicher Fakten ein Szenario konstruiert, welches dann dem Zuschauer als ausreichender Beweis dafür dienen soll, dass am 26.Juni 2011 im Berliner Olympiastadion ein nuklearer Anschlag stattfindet. Ausgeführt natürlich von den Geheimdiensten, welche zugegebener Maßen, nachweislich schon viele Terroroperationen "unter falscher Flagge" durchführten.



Nachdem ich diesen Film gesehen hatte, war ich gespannt darauf, wie weit sich dieser Film bereits im Netz verbreitet hatte. Anfangs war er lediglich auf einigen unbedeutenden Blogs zu finden, die nach dem Copy und Paste Prinzip verfahren - mit Sicherheit ohne weitere, redaktionelle Verarbeitung.

Die bekannteren Kanäle, die einen gewissen Ruf zu verteidigen haben, hielten sich aber vorerst zurück. Bis dann ein Rechtsanwalt auf die Bühne trat und einen Antrag auf Erlass einer einstweiligen Anordnung gegen unsere Bundeskanzlerin vorlegte.

Dass Eva Herrmann mal solche Nachrichten vorliest, hätte vor wenigen Jahren auch noch niemand geglaubt:



Dies verbreitete sich wie ein Lauffeuer. Der Blog Infokriegernews fragte beim Herrn van Geest nach und führte ein Interview. (hier downloaden als mp3)

Spätestens jetzt hatte das bevorstehende Megaritual seine Aufmerksamkeit. Vor allem natürlich bei den Berlinern selbst, die ja als Opferlämmer besonders hellhörig werden angesichts ihrer bevorstehender Opferdarbietung. Seitdem gibt es auf Facebook, YouTube und zahllosen Blogs immer mehr Fragende, die nach Antworten suchen.

Soll ich die Stadt verlassen?
Soll ich meine Freunde warnen?
Wem soll ich glauben?

Fakt ist jedenfalls, dass es viele Menschen gibt, die durch das Publizieren eines "bevorstehenden Megarituals" stark verunsichert wurden und die nun aufgrund der zunehmenden Berichterstattung innerhalb der alternativen Medien zusätzlich von der Brisanz des Themas überzeugt sind.



Eine Umfrage, welche ich via Facebook durchführte, ergab in der Zusammenfassung eine überwiegende Übereinstimmung darüber, dass es sich beim bevorstehenden Megaritual 2011, um einen gezielt geplanten Desinformations-Trick handeln könnte. Man stelle sich nur vor, dass alle Blogs und alternativen Portale, von diesem bevorstehenden Ereignis berichten. Und dann - am Tag x - passiert nix.

Dumm gelaufen, denn dann stehen alle ziemlich blöd da. Und genau das würde man gern im Mainstream als Nachricht verkaufen - um mal wieder aufzuzeigen, wie ahnungslos und desinformiert doch die ganzen "Verschwörungstheoretiker" sind.

Infokriegernews jedenfalls hat nach dem Interview mit van Geest weiterrecherchiert und einige Dinge "aufgedeckt", die am Motiv der Urheber des "Megarituals 2011" zweifeln lassen.



Dumm nur, dass Infokriegernews auch dazu beigetragen hat, diesen Hype erst mit zu kreiieren, bevor er nun kritisiert wird.

Aber ich teile die Meinung, dass man in der alternativen Berichterstatterszene zunächst eine Information prüfen sollte, bevor man sie ungefilter und unreflektiert über den Äther bläst. Auch ich habe mich selbst schon dabei erwischt. Mit als erster eine Nachricht zu verbreiten, bringt die Adern nun mal zum Kochen.

Der Mainstream hat schon lange vor der Bloggerszene damit begonnen - wir sollten es ihnen jetzt nicht gleich tun, indem wir uns ebenfalls zu Erfüllungsgehilfen der Angst-und Panikmacher entwickeln.

Denn vieles was auf diesem Planeten falsch läuft, ist eine Folge von Handeln aus Angst.


Montag, 28. Februar 2011

Der Kategorische Imperativ

Wie ist der Weltfrieden am besten zu erreichen? Diese Frage beschäftigt Philosophen, Politiker und spirituelle Führer schon seit vielen Jahrhunderten. Die einen sind der Meinung, dass nur dann Friede herrscht, wenn der Beste, gleichzeitg der Militärstärkste ist. Die Anderen sind der Meinung, dass erst das Streben nach militärischer Stärke den Frieden behindert.

Unser demokratisches System basiert auf der Lehre Immanuel Kant's, der seinerseits den Begriff der Freiheit so definierte, dass jeder Mensch tun und lassen könne, was er will, solange er niemand anderen schadet. Die heutige politische Landschaft jedoch, verkehrte dieses Prinzip um und machte daraus, dass jeder tun könne, was er will, solange er nicht gegen Gesetze verstößt.

Damit wird die Mündigkeit dem Bürger entzogen und die Gesetzestafel wird höher gehalten als die Moral, denn nur Gesetze, die demokratisch verabschiedet worden, verwirklichen das Recht. Alle anderen Gesetze sind Ausübung von Herrschaft und das genaue Gegenteil von dem, was ursprünglich als Demokratie gedacht war.Ein System, welches sich zwar demokratisch nennt, ist dennoch keines, wenn es sich nicht an die eigenen Regeln hält, so wie wir es zunehmend in den westlichen Demokratien erleben.

All das veranlasste mich mal wieder dazu, einen Kurzfilm zu produzieren, der das Ziel verfolgte, das Problem unserer Gegenwart in einer Kernaussage zu bündeln. Letztlich stand am Ende meiner Überlegungen der Kategorische Imperativ Immanuel Kant's, der für mich die einzige und logische Konsequenz ist, wenn wir ein friedliches Miteinander anstreben wollen.


Bitte unterstützen Sie meine Arbeit mit einem Einkauf im NuoViso-Shop.

Samstag, 26. Februar 2011

Im Gespräch mit Christoph Hörstel

Während in Nordafrika ein regelrechtes Despotenstürzen stattfindet, bangen westliche Regierungen vor den Veröffentlichungen von Wikileaks. Erleben wir in den ersten Monaten des Jahres 2011 die Revolution der Moderne, von welcher das Global Village kollektiv ganz plötzlich überrascht wurde?

Ich spreche mit dem Nahost-Experten Christoph Hörstel und möchte wissen, inwieweit die westlichen Regierungen tatsächlich überrascht worden sind vom gegenwärtigen Zeitgeschehen und wie unabhängig und gut gemeint die nordafrikanischen Revolution und Wikileaks tatsächlich sind.

Frage:
2001, mit Beginn des Afghanistankrieges und der Bombardierung Kabul’s, waren Sie einer der wenigen westlichen nicht vom Militär eingebetteten Journalisten in Kabul. Wenn man zu Hause die Nachrichten sieht, inwieweit deckt sich das denn mit dem, was tatsächlich vor Ort geschieht?

Christoph Hörstel:
Wir haben ja damals 2001 eine klare Führung der Medien durch die Politik erlebt. Wir hatten nach dem 11. September 800 Journalisten in der pakistanischen Hauptstadt Islamabad, die da von Hotel – und Hausdächern berichtet haben, via Satellit, was denn nun alles in Afghanistan los ist. Ich hatte allen wichtigen Networks weltweit angeboten, dass ich mit meinem Visum der ausgehenden Talibanregierung – ich bekam das einzige Visum eines westlichen Journalisten nach dem 11. September von den Taliban auf Vermittlung des Islamparteichefs Hekmatyar, der sich mit den Taliban nach Streitigkeiten erst verbündet hatte, berichte- Und ich stellte fest, zu meinem gewaltigen Erstaunen, dass diese ganzen Networks, wie verabredet, eine solche Berichterstattung nicht wollten. Und im Prinzip konnte man feststellen, die eingebetteten Journalisten als auch die, die kein Visum hatten und draußen saßen, hatten alle die gleiche Story. Nämlich tanzende Afghanen in Jeans und Frauen, die ihre Vollverschleierung abgelegt hatten. Und ich war an dem Tag mehrere hundert Kilometer durch Kabul gefahren und hatte weder tanzende Afghanen in Jeans noch Frauen ohne Vollverschleierung gesehen. Schließlich habe ich meinen afghanischen Begleiter gefragt: Sag mal, wo haben die diese Bilder her? Och, sagte er ganz ungerührt: Von unten aus der Hotel-Lobby. Hat 50 Dollar gekostet. Also es gab eine klar konzertierte Berichterstattung über das, was anlag. Heute laufen ohne Verschleierung in Afghanistan, hauptsächlich in den großen Städten wie Kabul, nur Frauen rum, die bei internationalen Organisationen und staatlichen Behörden arbeiten. Aber die breite Masse läuft nach wie vor mit Vollverschleierung rum. Wir haben keine Verbesserungen, was die Alphabetisierungsrate nach diesen 10 Jahren betrifft. Und wir haben ein Drittel bis die Hälfte leer stehender neuer Schulen gebaut seit dem Sturz der Talibanregierung. Unsere Erfolge halten sich da sehr in Grenzen, aber unsere Medien lügen darüber hinweg. Und das ist für vernünftige Menschen eigentlich auch gar nicht verwunderlich. Denn im Krieg stirbt zuerst die Wahrheit. Die Bevölkerungen glaubt dem nicht mehr. 70 bis 80 Prozent Widerspruch gegen diesen Krieg zeigt auch, dass auch Medienberieselung auf die Dauer an der Wahrheit nicht vorbei hilft.

Frage:
Man kann also daraus schließen, dass eine bezahlte Kriegspropaganda stattfindet mit zum Beispiel gekauften, jubelnden Afghanen. Das erinnert an die Bilder von jubelnden Palästinensern, die unmittelbar nach den Anschlägen am 11. September weltweit ausgestrahlt worden.

Christoph Hörstel:
Das war ja auch eine klare Fälschung. Man weiß, dass der Anlass ein ganz anderer war. Da sagte jemand, wir haben jubelnde Palästinenser und dann ist irgendjemand in irgendeiner Redaktion darauf gekommen, dass man diese Bilder gerade gut gebrauchen kann. Das ist natürlich ganz klar das Gegenteil von Journalismus und normalerweise wird so jemand einfach suspendiert. Der kann dann bei einem so gravierenden Fehlverhalten journalistischer Art gar nicht mehr dort tätig sein. Heutzutage habe ich den Eindruck, das läuft ungekehrt. Nur jemand, der dazu bereit ist, hat überhaupt eine Chance, seinen Posten zu behalten. Ich bin heilfroh, dass ich bereits 1999 die Nase voll hatte von unserer Fehlberichtserstattung und habe gesagt, ich kann mich daran nicht mehr beteiligen.

Frage:
Mittlerweile gibt es ja auch genügend andere Beispiele von Filmemachern und Journalisten, die aus moralischen Gründen das Feld verlassen haben. Aber wäre es denn nicht gewinnbringender, wenn gerade solche Leute noch in den Positionen sind und etwas mit zu entscheiden haben. Dass diese Leute nicht das Feld verlassen, sondern sich dem Kapf auch stellen?

Christoph Hörstel:
Es ist auch so, dass wir einige Kollegen haben, die behaupten, aus Gewissensgründen ihren Betrieb zu verlassen, in Wahrheit aber nur bestimmte Beförderungen nicht bekommen haben. Inwieweit da jedes Mal die Ethik das bestimmende Moment war, müsste in den Einzelfällen einmal geprüft werden. Natürlich ist es immer positiv zu werten, wenn jemand seine journalistische Marschrichtung wieder zurückdreht auf des vertretbare ethische Grundmoment: Nämlich entlang der Tatsachen zu berichten und nicht entlang der politischen Absichten. Es ist natürlich immer eine individuelle Entscheidung, aus seinem Job zurückzu- treten. Bei mir war es eine ganz einfache Rechnung. Ich hatte 14 Jahre lang, vom ersten Tag an, seit ich mit der ARD arbeitete, mit eben dieser gerungen. Irgendwann merkte ich, es wird immer schlimmer und deswegen war es klar, dass ich sagte: Bevor ich an den Punkt komme, dass ich aus einer Sendung heraus flüchten muss, gehe ich. Doch ich bin an genau diesen Punkt gekommen. Da ging es um Palästina. Wir hatten eine Woche lang, bei bestehender Krise, viele Expertenstimmen, die noch nie da waren und auch sonst keine größere Einsicht hatten, gehört. Auch viele Menschen jüdischen Glaubens. Und als ich dann ein einziges mal einen Palästinenser schalten wollte, der der Hamas nahe stand, war das nach weniger als 2 Minuten nicht mehr erlaubt und der Programmgeschäftsführer bestimmte per Telefon, der Mann ist sofort vom Sender zu nehmen. Und ich habe dann erstmal ein Band einlegen lassen und bin 2 Stunden spazieren gegangen, um mich zu beruhigen. Und das war der Tag, an dem ich beschlossen hatte, dass ich aus dem Journalismus rausgehe. Denn wenn man so viel Schaden anrichten muss, ich war ja leitend tätig und Programmgestalter, dann hat man auch die Pflicht zu gehen, weil man zu viel offensichtliche Lügerei mitorganisieren muss. Und da hatte ich den Eindruck, so was sollte man ohne mich machen.

Frage:
Wie sieht es denn aus mit Kontrollmechanismen der Politik, die so was verhindern. Sollte das nicht eigentlich Bestandteil der Politik sein? Gibt es solche Kontrollmechanismen und wenn ja, warum greifen diese nicht?

Christoph Hörstel:
Wir haben die Tatsache, dass das Parlament unsere Bundesregierung wählt und die Kontrolle funktioniert im Nachgang nicht mehr, weil die Fraktionen, die den Bundeskanzler getragen haben, wollen natürlich unbedingt abwirken, zu sagen, die machen so gravierende Fehler, jetzt müssten wir sie abwählen. Das heißt, da ist ein Gremium ausersehen wie der Bundestag, gleichzeitig ins Amt zu berufen und zu kontrollieren. Das ist ein großes Problem. Dann haben wir die Parteien, die laut Verfassung an der politischen Willensbildung des Volkes mitwirken sollen und diese aber inzwischen ersetzt haben. Wir haben die Verfahren, wie Abgeordnete überhaupt auf die Kandidatenliste für den Bundestag kommen, wo die Abstimmungen öffentlich sind und wo völlig klar ist, wer für die falschen, also kritischen Kandidaten stimmt, der kann dann als Delegierter dieses Parteitages seine politische Karriere vergessen. Das ist ein komplizenhaftes Gemeinwesen geworden dieser Bundestag von Menschen, von denen viele zu bequem, manche zu korrupt und eine Minderheit auch einfach zu faul ist, sich zu wehren. Das Wesentliche aber ist, auch im Kleinen greifen Kontrollmechanismen nicht. Stichwort Parlamentarisches Kontrollgremium zur Überwachung der Geheimdienste. Wenn wir einen ausgestiegenen BKA-Mann haben, wie Michael Wedel, der sagt, dass Reeder Sejam, einer der bekannten Terrorprediger, dass der seinen Umzug von Pakistan nach Deutschland bewerkstelligt hat mit der Hilfe des Bundesnachrichtendienstes, dann haben wir ein echtes Problem. Wenn ich als Zivilist den weltweit bekannten pakistanischen Schriftsteller Achmed Rashid lesen kann, ein gewaltiger Talibanexperte mit einem riesigen Schatz an persönlicher Erfahrung mit der Talibanführungsspitze. Er beschreibt, wie die Straßenbomben, an denen unsere Jungs und viele andere Soldaten jeden Tag sterben in Afghanistan – wie diese gebaut werden, -wo diese gebaut werden und unsere Geheimdienste schreiten nicht ein, obwohl sie exakt wissen, wer, wann, wo, wie diese Bomben baut mit welchen Mitteln. Da haben wir ein Aufsichtsproblem, wenn jemand, der eigene Erkenntnisse, wie ich auch, beisteuert und sich an die Mitglieder des parlamentarischen Kontrollgremiums wendet und schlicht ignoriert wird. Weiterhin sterben unsere Jungs an den Bomben und weiterhin zahlen wir hohe Schutzgelder. Weiterhin offenbar ist gewollt, dass unsere Soldaten sterben. Ich werfe der Bundesregierung eine gravierende Verletzung ihrer Pflichten vor – auch dem Bundeswehrbeauftragten. Weil es diese Erkenntnisse gibt und dass es diese Erkenntnisse gibt. Wenn also die demokratischen, politischen und sachlichen Kontrollen versagen, ist das ein wichtiger Bestandteil von „Terror-Management“.

Frage:
Inwieweit kann man denn wirklich nachvollziehen, wie sehr Geheimdienste weltweit an Terroroperationen beteiligt sind?

Christoph Hörstel:
Es gibt eine ganz Reihe von Fakten, die eindeutig zeigen, dass westliche Geheimdienste, meistens in Verbindung mit lokalen Geheimdiensten befreundeter Staaten, Terrorgeschehen mit organisieren, aufrechterhalten, unterstützen und tatsächlich auch aktiv einsetzen. Das ist die Definition von Terror-Management, so wie ich sie eingeführt habe Anfang 2006 als Coach für ausgewählte Führungskräfte unserer Bundeswehreinsatztruppe am Zentrum „Innere Führung“ in Koblenz. In Vorbereitung meines Unterrichts dort vor der Truppe musste ich eine Definition finden, für das, was hier passiert. Das war „Terror-Management und der Hintergrund“. Wir haben viele Hinweise darauf, dass der mit Krach aus dem Dienst geschiedene amerikanische Stargeneral McCrystal, ein absoluter Spezialist war, was die Einbindung von Al Kaida in Aktionen im Irak anging. Er hat dieses Thema benutzt und hat spektakulär den angeblichen irakischen Al Kaida-Chef abschießen lassen mit Raketen und ist dann selber an so einem Todesort aufgetreten vor Kameras und hat sehr spektakulär diese Leiche dort in Augenschein genommen. Das sind Dinge, die als Höhepunkt einmal schlaglichtartig beleuchten, wozu wir eigentlich fähig sind. Wenn wir wissen, dass der Londoner U-Bahn-Anschlag nicht so verlaufen ist, wie offiziell behauptet: Zeitgleich fand eine Terrorübung statt. Es ist auch eindeutig, dass die Bomben nicht in den U-Bahnzügen waren, sondern in den Schächten der U-Bahn angebracht waren. Und dass Bestandteil der Übung ein Unternehmen war, dass mit Sprengstoff zu tun hatte und von dem wir heute annehmen müssen, dass es diese Bomben auch gelegt hat. Das sind hochinteressante Dinge, die auf ein solches „Terror-Management“ hinweisen. Wenn wir wissen, dass von den USA eine wichtige Waffenfabrik mit einem riesigen Munitionslager Al Kaida praktisch überlassen wurde, darauf wies ein Artikel des Guardian hin. Oder wenn wir wissen, dass die Sprengstoffübergabe für die Attentäter von Madrid mit einer praktisch akkustischen LIVE-Schaltung zur Polizei vonstatten ging. Wenn von 12 Mitwirkenden 5 Polizeispitzel sind, dann müssen wir doch ganz klar von Polizeiaktionen reden. Von Aktionen der Sicherheitskräfte, um bestimmte Terroranschläge veranstalten zu lassen oder zum guten Teil selber zu veranstalten, die dann zu bestimmten politischen Konsequenzen führen, die man offenbar beabsichtigt. Das soll dazu führen, dass die Bevölkerung verängstigt wird, und zu scharfen, die bürgerlichen Freiheiten einschränkenden, politischen Maßnahmen. Und wenn wir gleichzeitig sehen, dass wir unser Wirtschaftsgeschehen einigen wenigen Großbanken oder Hedgefonds und ihren sagenhaften Geschäften ausgeliefert haben, dann haben wir Bedrohungen und Angstszenarien auf verschiedenen Feldern, die dazu führen, dass die Bevölkerung zu einer Masse verkommt, die man nach Belieben entweder physisch bluten lässt oder finanziell. Terrormanagement heißt heute, Bestandteil eines weltweiten Ausbeutungssystems. Das geht längst über alle Grenzen hinweg. Terrormanagement heißt Einsatz von Terror, wo es den Machtcliquen passt, zum Nachteil der Bevölkerung. Terrormanagement heißt, internationales Chaos dort einzurühren, wo die wertvollen Energierohstoffe liegen oder auch die Rohstoffe, die wir für den Handy- und Laptopbau benötigen. Das ist das System, welches in seiner ganzen Skrupellosigkeit immer deutlicher zu Tage tritt.

Frage:
Nun wurde der Irakkrieg 2003 unter anderem mit dem 11. September begründet und vor allem mit Massenvernichtungswaffen. Heute wissen wir es besser. Wie aber ist rückblickend die damalige Entsagung der Deutschen an diesem Krieg zu beurteilen?

Christoph Hörstel:
Der Irakkrieg stand wegen seiner unglaublichen Ölvorräte schon immer auf der Zielliste. Und jetzt ging es darum, das medial zu motivieren. Es wurde versucht, Saddam Hussein mit dem 11. September zu verknüpfen, aber das wirkte schnell zu weit hergeholt. Der Bezug zum 11. September wurde durch Suggestion hergestellt, in dem man ständig über Terror berichtete und gleich danach kam die Irakstory. Dadurch haben die Leute schließlich angenommen, Saddam Hussein hat etwas mit dem 11. September zu tun. Deutschland hatte bis zu diesem Zeitpunkt bereits 2 Verbrechen mitgemacht. Das Balkanverbrechen und das Afghanistanverbrechen und jetzt ging es um die Nummer 3 und eine ganz banale Geschichte. Hätte Deutschland sich wie Frau Merkel hingestellt und hätte gesagt, wir machen auch im Irak mit, hätte im Jahr 2002 Schröder die Wahl verloren. Dazu waren die Deutschen nicht bereit. Er hat dann seine Karten anders gesetzt. Bush hatte von Schröder verlangt, dieses Argument nicht zu nutzen. Und danach hat Schröder die volle Breitseite der politischen, wirtschaftlichen und medialen Macht der USA in Deutschland kennengelernt. Ich nenne die Wahl 2005 einen amerikanisch beeinflussten Regimechange in Deutschland. Erinnern wir uns an die Achse Chirac – Schröder – Putin – Peking. Das war eine Sache, die Amerika ein Dorn im Auge war. Die Wiederholung solcher Dinge musste verhindert werden. Es ging auch um den Iran und so wurde Chirac erst einmal ausgebootet. Er konnte nicht noch einmal zur Wahl antreten, was er eigentlich vor hatte. Und Sarkozy kam an die Macht und Sarkozy ist eindeutig ein Favorit der CIA in Frankreich. Genau wie unser Verteidigungsminister Guttenberg in Deutschland ein CIA Favorit ist. 2003 hat sich Deutschland offiziell nicht an dem Krieg beteiligt, aber inoffiziell hat Deutschland alles gemacht, was gut und teuer war. Wir haben einen Dekontaminierungs-Trupp an die irakische Grenze für Uranvergiftungen bereitgestellt und wir haben verdeckt an Kommandoaktionen teilgenommen, wie wir das seit Jahren weltweit tun, teilweise mit ausgeflaggten Bundeswehrsoldaten. Eine der Leichen im Keller aller Verteidigungsminister.

Frage:
Wir erleben in den Wochen seit Beginn des Jahres 2011 ein regelrechtes Despotenstürzen in Nordafrika. Wie schätzen Sie diese Entwicklung ein?

Christoph Hörstel:
Diese Entwicklung wird die nächsten Jahrzehnte des Nahen und mittleren Ostens intensiv bestimmen mit Auswirkungen auf den gesamten Globus. Es wird Auswirkungen haben auf die Bestrebungen der USA, sich den Iran gefügig zu machen. Es wird Auswirkungen auf die Art der Beherrschung und des Umgang der Region durch die USA haben. Es wird den Druck auf Israel erhöhen, eine einvernehmliche Lösung mit den Palästinensern stärker als bisher zu suchen und es wird nicht mehr so leicht sein, wie als der Westen über einen Despoten im Land das gesamte politische Geschehen abgedeckt hatte. Eigentlich müsste es so sein, dass wir diese Bevölkerungen, die sich unter schrecklichen Verlusten von ihren Despoten befreit haben, in ihrer Souveränität bestärken, sie ernster nehmen und mit ihnen auf Augenhöhe agieren. Aber dies alles sehe ich nicht. Ich bekomme Angst, wenn ich Herrn Westerwelle reden höre, er wolle bei seinem Besuch in Kairo auf Hilfe hinwirken, die Europa leisten könnte für die Demokratisierung in Ägypten. Mein Gefühl sagt mir, dass es dabei nicht darum geht, dass die Völker dabei freiheitlicher werden, sondern es geht nur darum, den Riemen wieder richtig anzusetzen und zuzuziehen, damit Ägypten auch weiterhin tut, was wir wollen. Wir haben jetzt in Ägypten, um auch das zu beleuchten, nach dem Sturz Mubaraks den am stärksten gemäßigten Flügel der Moslembrüderschaft als Partei zugelassen, während wir hier ein Kesseltreiben medialer Art gegen islamischere Teile der Moslembrüderschaft haben, was eigentlich nur noch getoppt wird vom medialen Kesseltreiben gegen den Iran. Und das ist eine politisch-mediale Ausgrenzung, die nicht dazu führen kann, dass die Sache sich beruhigt. Es ist ja klar, das politisch kohärente – konsistente und langfristig erfolgreich politisch aktive Kräfte wie die Moslembrüderschaft, dass die sich nicht einfach durch unsere Medien verdrängen lassen oder durch den Willen aus Washington, damit haben die sich in den letzten 30 Jahren intensiv auseinandergesetzt und haben der Folter, der Verhaftung und der jahrzehntelangen Inhaftierung, der ständigen Unterdrückung und Benachteiligung im täglichen Leben erfolgreich widersetzt. Weil ja unter Mubarak Parteien verboten waren, haben sie parteilos erfolgreich an Wahlen teilgenommen, so dass der frei bestimmbare Teil der Parlaments größtenteils von Moslembrüdern besetzt werden konnte. Das weist alles darauf hin, dass wir es hier mit einer aufblühenden Macht zu tun haben. Und es ist erneut so, dass wir in der amerikanischen Öffentlichkeit ein Herunterspielen beobachten können. So wie die CIA ja angeblich 2001 nicht in der Lage war, den 11. September vorhersehen zu können. Dabei hat sie selbst mitgewirkt. Oder die von der CIA gefälschten Beweise über angebliche Massenvernichtungswaffen im Irak. Und so ist es wohl auch heute so, dass man nicht davon sprechen kann, die CIA wäre überrumpelt worden vom Regimechange in Ägypten oder anderswo. Es gibt bei Wikileaks Belege, dafür, dass die amerikanische Botschafterin in Ägypten an Washington schreibt, die Ägypter hätten protestiert gegen die Disposition von amerikanischen Entwicklungshilfe-Geldern an Ägypten zur „Entwicklung der Zivilgesellschaft“. Das ist ein so dehnbarer Begriff, dass er auch das Gegenteil von dem bedeuten kann, was wir auf den ersten Blick glauben.

Frage:
Welche geostrategische Interessen hat der Westen an Ländern wie Ägypten?

Christoph Hörstel:
Israel muss gesichert bleiben. Denn es ist sozusagen wie der Flugzeugträger des Westens im arabischen Raum und der Pfahl im arabischen Fleisch soll offenbar erhalten werden. Es geht auch aufgrund des wirtschaftlichen Vorstoßes der Chinesen um die Sicherung des afrikanischen Kontinents. Deswegen haben wir vor wenigen Jahren AFRICOM bekommen. Washington leistet sich ja die Großzügigkeit, die gesamte Welt in Kommandobereiche einzuteilen, und so gibt es auch EUCOM und CENTCOM. Also hier haben wir aus der Sicht Washingtons die klare Notwendigkeit, Herrschaftssicherung zu betreiben. Es geht auch um ein Zurückdrängen islamischen Gedankengutes und der islamischen Erneuerungsbewegung. Ganz fürchterlich ist in amerikanischen Augen ein panislamischer Aufschwung. Das ist etwas, was man überhaupt nicht möchte, dass die Völker dieser einen großen Spange, die sie eint – der Islam, sich zusammentun und ihre Zwistigkeiten herunterfahren. Teile und Herrsche ist ein sehr effizientes Prinzip. Es geht um die Beherrschung und nicht um das Ernstnehmen der Völker, den Respekt und der Gleichberechtigung. Wir haben zweifellos Mubarak zu lange gewähren lassen. Aber warum? Weil man sich darüber im Klaren ist, dass die Stagnation dieser Völker, das innere sich Aufreiben auch Teil unseres eiskalten und mörderischen Machtinteresses in dieser Region ist.
Frage:
Findet diese Entwicklung immer innerhalb des verfügbaren rechtlichen Rahmens statt oder wird die Grenze der Legalität vom Westen überschritten?

Christoph Hörstel:
Wo kein Kläger, da kein Richter. Wir haben einen internationalen Gerichtshof in Den Haag, der eine Lächerlichkeit geworden ist durch seine Gerichtspolitik. Und wir haben die einzig verbliebene Supermacht der Welt, die USA, die ja diesem Gerichtshof die rechtliche Basis entzogen haben, indem sie gesagt haben, dass sie sogar Militär einsetzen würden, sollten amerikanische Soldaten dort vor Gericht gestellt werden. Man gedenkt also, diesen Gerichtshof nicht zu achten. Und Deutschland kritisiert dieses nicht nur nicht, sondern unterstützt dieses Vorgehen auch noch. Wir bewegen uns scharf auf der Grenze zur Justiziabilität. Sollte es je Richter und Kläger geben, kann ich mir Frau Merkel auch im Knast vorstellen.




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Sonntag, 23. Januar 2011

Ware Wahrheit

Nach 1,5 Jahren Drehzeit ist der Dokumentarfilm "Die Ware Wahrheit" nun endlich fertig. ReWash Filmproduktion veröffentlicht den kompletten Film auf Ihrer Webseite.

Mit ihrem Debutfilm ist den Machern Mirco Sieg und Tobias Gierling ein wahrliches Glanzwerk gelungen. Auftakt der Dreharbeiten war das "Geopolitik Treffen" am 15. August 2009 in Leipzig. Dort konnten die Regisseure ihr erstes Interview mit dem ehemaligen ARD-Afghanistan Korrespondent Christoph Hörstel, führen. Hörstel ist ein Kenner der Region und weiß nur zu gut, dass die Berichterstattung deutscher Medien mit den tatsächlichen Begebenheiten vor Ort, nur selten übereinstimmt.

Im November 2009 fand dann in Berlin der Kongress für unabhängige Medien statt. Dort interviewte man einige Betreiber unabhängiger Medienportale. Zu Wort kommen zum Beispiel Daniel Neun von Radio Utopie, Alexander Benesch von infokrieg.tv, Helmut P. Kraus vom Querdenkforum und Jens Blecker von infokriegernews.

Der Film zeigt die verschiedenen Motivationen unabhängiger Netzjournalisten und schafft es auch, dem Zuschauer zu vermitteln, dass es sich beim alternativen Netjournalist auch um eine moderne Form des Bürgerprotestes handelt.

Mittwoch, 28. April 2010

Malte's Job

Nach dem Schema: Welcher Idiot passt in unser Konzept produziert man Fernsehbeiträge.

So war es wohl auch, als sich die ARTE Redaktion der Sendung "Yourope" darüber Gedanken machte, wie sie am Sonntag den 25. April um 17.45 Uhr ihre Sendung füllt.

ABERGLAUBE IM INTERNET sollte das Thema dann heißen für das 30-Minuten Format. Mit dieser Entscheidung ist die Arbeit für ARTE dann auch schon erledigt, denn solche Beiträge produziert man nicht mehr selber. Die Öffentlich-Rechtlichen haben schließlich auch schonmal was von "outsourcing" gehört. Deswegen engagierte man in diesem Falle die Produktionsfirma Kobald-tv damit, einen Beitrag mit gewünschten Thema zu liefern.

Wie stellt man das nun an, wenn man Malte Fischer ist, der jetzt aus diesem Thema innerhalb von wenigen Tagen einen Beitrag schustern soll? Ganz einfach. Erstmal googlen. Aber wonach eigentlich?

Was auch immer Malte Fischer gegoogelt haben mag bei seiner Recherche, er landete bei Exopolitik und richtete eine Interviewanfrage an den Koordinator Robert Fleischer:

„Meine Hauptfragen wären: Welche Rolle spielt das Internet für Forscher, Gruppen, Aktivisten, die sich mit so genannten paranormalen Bereichen beschäftigen? Welche Rolle spielt es konkret für Ihre Bürgerinitiative? Gibt es durch das Internet eine zunehmende Vernetzung und ein Mehr an Informationsaustausch sowie einfacheren bzw. schnelleren Zugang zu bestimmten Dokumenten, Akten? Warum behandeln die "traditionellen" Medien (Fernsehen, Zeitungen) diese Themen ihrer Meinung nach nicht sachgemäß oder hinreichend? Was ist beim Internet anders? Wie unterscheide ich als Laie und Internet-User seriöse und unseriöse Websites/Anbieter?

Darüber hinaus würde ich Sie im Interview bitten, kurz die Arbeit ihrer Organisation zu beschreiben, ihre inhaltlichen Schwerpunkte, Forderungen und aktuelle Projekte.

Wir würden bei Ihnen im Studio drehen, gerne auch mit Kollegen, ihre Website abfilmen sowie alles, was Sie uns an Material zur Verfügung stellen können (Regierungsakten, Fotos, Pressekonferenzen etc.).“


Wie immer musste alles ganz schnell gehen. Der Dreh, am besten gleich übermorgen, früh um 9 Uhr. „Lassen sie mich bitte nicht im Regen stehen! Jetzt haben Sie mich mit ihren ganzen Infos schon ganz neugierig gemacht“, flehte Malte Fischer.

Natürlich lässt man den charismatischen Malte Ficher nicht im Regen stehen. Man hat ja früher selbst mal in der Branche gearbeitet und weiß doch die Kooperation eines Protagonisten sehr zu schätzen.

Am Überzeugensten jedoch war ein Versprechen von Malte Fischer:

Ich verspreche, dass ich mich an Absprachen halte und nicht vorhabe, Sie in irgendeiner Weise vorzuführen.

Denn DAS war unsere einzige Bedingung dafür, dass wir ansonsten völlig kostenlos mitwirken würden und zusätzlich wertvolles Exklusivmaterial beizusteuern versprachen, um dem Beitrag aufzuwerten. Um eine seriöse Berichterstattung über exopolitische Aktivitäten sollte es im weitesten Sinne gehen.

Das eigentliche Thema "Aberglaube im Internet" verriet uns Malte Fischer natürlich nicht. Und so geschah es nun, dass Robert Fleischer und ich in der Yourope Sendung am 25. April unsere Rolle spielten.



Eigentlich kommen wir gar nicht so übel weg. Dafür kennen wir die Methoden der Fernsehmacher zu gut, um zu wissen, was man denen besser nicht liefert. Man konnte uns nur positiv darstellen, weil das eben der Eindruck war - selbst für Mainstreamjournalisten.

Malte Fischer hat sich nach dem Dreh in unserem Studio sicherlich darüber geärgert, dass er keinen Beitrag über dieses faszinierende Phänomen womit sich Exopolitik beschäftigt, herstellen muss. Nein, er soll über doofe Spinner und Abergläubige im Internet berichten.

Kotzt Dich das nicht selber an, Malte?

Dienstag, 27. April 2010

Zehn Jahre nach den Anschlägen

Seit nunmehr 3 Jahren bemühe ich mich intensiv darum, dass der 11. September 2001 nicht als diese offizielle Lüge, wie wir sie bisher kennen, in die Geschichtsbücher zukünftiger Generationen eingeht.

Meine Motivation dabei ist die Tatsache, dass wenn man sich unvoreingenommen mit der Faktenlage beschäftigt, die den bisher größten Terroranschlag moderner Menschheitsgeschichte betrifft, man schnell feststellt, dass die offizielle Version der Geschehnisse nicht einfach als wahr akzeptiert werden kann.

Selbst die Skeptiker der offiziellen Version verstummen langsam, denn es gibt keine nennenswerten neuen Fakten mehr, über die es zu berichten gilt. Und wenn doch, dann bestätigen sie die ohnehin vorhandenen Zweifel an der offiziellen Version.

Doch wer interessiert sich denn noch wirklich für die wahren Geschehnisse an diesem Tag? Immer wieder höre ich in Diskussionen das Argument, dass wenn es wirklich inszeniert und selbst gemacht wäre, hätten Insider darüber schon längst ausgepackt und es würde überall in den Nachrichten kommen.

Vielleicht würde ich das auch so sehen, wenn ich selbst nicht jahrelang, insbesondere während der Zeit der Anschläge und des Kriegsbeginns, die Tagesthemen-Nachrichten mitproduziert hätte als Editor (Schnitt). Als Techniker eines solchen Nachrichtenbeitrages hat man über den Inhalt nicht mitzuentscheiden, bekommt aber eine sehr genaue Vorstellung darüber, wie die Nachrichten wirklich gemacht werden. Von Quellenüberprüfung und Selbstrecherche keine Spur. Zwar verwendet man größte Sorgfalt in die political correctness, vertraut aber blind dem SPIEGEL und der BILD als Leitmedien. Was die schreiben, wird schon stimmen.

Da ich diesen undemokratischen und menschenverachtenden Zustand nicht länger ertragen wollte, beschloss ich auszusteigen und eigene Nachrichten zu publizieren. Dank dem www und youtube ist dies seit 2006 auch ohne Millionenbudgets möglich.

Natürlich bleibt das Millionenpublikum im Internet aus, denn die meisten nutzen nach wie vor den Fernseher als einzige Informationsquelle. Dass hierbei eine große Diskrepanz in der öffentlichen Meinung entsteht, wird zunehmend sichtbar. Denn wer immer alternative Informationen im Internet konsumiert, wird sich darüber bewußt, dass die offizielle Version einfach nicht stimmen kann.

Seit 3 Jahren bemühe ich mich nun darum, wenigstens dieses Argument der fehlenden Insider und Experten, die auspacken, zu entkräften. Es ist rückblickend schier unglaublich, welche Persönlichkeiten von Rang und Namen bisher bereit waren, ihre Sichtweise auf die Geschehnisse vom 11. September darzulegen. Da sich aber kaum ein Mainstreammedium für diese Leute interessiert, wäre es für mich als Filmemacher geradezu hirnrissig, dieses liegengebliebene Thema nicht zu verwerten.


Fangen wir an mit dem ehemaligen Major General Albert Stubblebine. Er war von 1981 bis 1984 der kommandierende General der US Geheimdienste und ist der ranghöchste Ex-Militär, der die offizielle Version des 11. September anzweifelt. Ich konnte im Februar 2009 ein Interview mit ihm führen:



Und bleiben wir gleich bei den Geheimdiensten: Im Mai 2009 hatte ich die Gelegenheit, in Hamburg die ehemalige MI-5 Spionin Annie Machon zu interviewen. Sie erzählte mir, dass es bei den Geheimdiensten eine übliche Methode sei, mit Auftragsmorden, inszeniertem Terror und Medienmanipulation, die öffentliche Meinung zu steuern und somit das globale politische Geschehen zu lenken. Darüber hinaus berichtete mir Annie Machon, die selbst jahrelang verfolgt wurde, weil sie Staatsgeheimnisse ausplauderte, dass auch die Anschläge in London vom 7. Juli 2005 eine klassische, geheimdienstliche "False Flag Operation" gewesen sei.



Wenn ich diese Videos jemanden präsentiere, der vorher meinte, es gäbe solche Leute nicht, dann winkt er trotzdem in den meisten Fällen ab und denkt, 1 bis 2 Spinner gibt es überall, die sich mit solch absurden Behauptungen wichtig tun wollen. Wenn es wirklich anders war, dann wär es irgendwann in den letzten Jahren in der Tagesschau gekommen.

Daraufhin präsentiere ich dann gern ein Interview, welches ich im April 2009 mit dem ehemaligen ARD Korrespondenten und Afghanistan-Experten Christoph Hörstel führen durfte. Er war der einzige westliche Journalist, der mit Kriegsbeginn 2002 in Kabul war und berichtete. Auch war er jahrelanger Berater der ISAF Soldaten und ist aufgrund seiner Ortskunde ein wirklicher Kenner der Region Afghanistan. Als alter Hase bei der ARD weiß Hörstel natürlich, wie Nachrichten gemacht werden - er war ja selbst jahrelang dabei, bis man ihn entließ wegen Nichtbeachtung der political correctness. Hörstel erdreistete sich die Forderung nach mehr Ausgewogenheit in der Berichterstattung anstatt dieser unerträglichen Kriegspropaganda und Antiislamisierung seine Arbeitskraft zur Verfügung zu stellen.

Im Interview erzählte er mir, wie das so läuft hinter den Kulissen der Medien und Politik:



Christoph Hörstel ist bei weiten nicht der einzige, der mit den Medien nach dem 11. September 2001 ein Problem bekam. Bis dahin sehr beliebte und erfolgreiche Autoren wie Gerhard Wisnewski und Frieder Wagner durften plötzlich nicht mehr publizierten, als diese auch nur mal an der Oberfläche des politischen Geschehens kratzen wollten. So verschwand Wisnewskis Film "Aktenzeichen 911 ungelöst" im Giftschrank des WDR und Wisnewski war auf einmal kein gern gesehener Gast mehr im öffentlich-rechtlichen Funkhaus. Hausverbot war die Folge.

Ein ähnliches Schicksal erlitt Frieder Wagner, der mit über 60 Filmproduktionen für den WDR in den letzten Jahrzehnten glänzte. Grimmepreis und weitere Auszeichnungen waren die Folge. Für seine Dokumentation "Der Arzt und die verstrahlten Kinder von Basra" erhielt er sogar den europäischen Fernsehpreis 2004. Das war dann wohl zu viel des Guten, denn dieser Film offenbart eine grausame Wahrheit: Die NATO verwendet völkerrechtswidrige Waffen im Antiterrorkrieg und vertuscht darüber hinaus die schrecklichen Folgen für die ortsansässigen Bevölkerungen in Afghanistan, Irak, Kosovo, Serbien, Gaza und wo sonst noch überall diese schrecklichen Waffen mit angereicherten Uran eingesetzt worden sind.



Ehemalige Geheimdienstler und Medienmacher von Rang und Namen finden also deutliche Worte und präsentieren Fakten, die man nicht einfach von der Hand weisen kann. Wieso, das frage ich mich, benutzen die Mainstreammedien diese Aussagen nicht als Schlagzeilen für ihre Sendungen, Shows und Magazine? Die Einschaltquoten wären enorm. Gerade jetzt, wo sie aufgrund des steigenden alternativ-Angebotes im Internet immer mehr sinken. Aber stattdessen setzen die Mainstreammedien lieber weiterhin auf die Taktik der Verwirrung und Lächerlichmachung. Es wird immer wieder behauptet, die alternativen Medien widersprächen sich, ergäben keinen Sinn oder wären längst widerlegt. Aber das ist in keinster Weise der Fall! Nur zu behaupten, dass etwas widerlegt wäre, ist wissenschaftlich gesehen aber noch längst kein Beweis dafür. Leider lässt die Mehrheit der Menschen aber den am weitverbreitetsten Glauben oftmals zur akzeptierten Realität werden.

Ebenfalls als jahrelanger und erfolgreicher Investigativ-Journalist tätig war der heute im EU Parlament sitzende Giullietto Chiesa. Ihn konnten wir bei einem Deutschlandbesuch im September 2008 interviewen. Auch er findet deutliche Worte für die Geschehnisse des 11. September:



Chiesa präsentierte im Februar 2008 im Brüsseler EU Parlament einige Stunden lang Beweise für die Inszenierung des 11. September. Doch wenn von mehreren hundert eingeladenen Abgeordneten lediglich 6 anwesend sind, können die anderen sich nicht einfach hinstellen und behaupten, sie kennen alle Fakten.

Zeitglich veröffentlichte ich den Film "Unter falscher Flagge"der sich ausgiebig mit den Behauptungen der offiziellen als auch alternativen Version des 11. September beschäftigt. Auch für diesen Film wurden 5 weitere aussagekräftige Experten interviewt, wie z.B. der ehemalige Oberstleutnant der NATO-Luftwaffe, Jochen Scholz, sowie der ehemalige Bundesforschungsminister und Mitglied der parl. Kontrollkommission der Geheimdiensten, Andreas von Bülow



In dem Film "Unter falscher Flagge" habe ich nur wenige der Argumente aufgegriffen, die man anbringen könnte, um die offizielle Version zu hinterfragen. Und gerade, weil die Frage nach den eigentlichen Motiven im Hintergrund so wichtig ist für die Zukunft der gesamten Menschheit, haben sich in den letzten Jahren viele Organisationen gebildet, die sich für eine Aufklärung des größten Kriminalfalls der Menschheitsgeschichte einsetzen.

Einer der Gründer einer solchen Organisation ist Richard Gage. Als Architekt und Experte für Gebäudestrukturen konnte er nicht verstehen, wieso die wenigsten Leute ins Zweifeln kommen, anhand der Tatsache, dass gleich 3 Hochhäuser nahezu im freien Fall zusammenbrechen können. Wobei nur 2 davon von einem Flugzeug durchbohrt worden und viele Sprengexperten anhand der Videos der Einstürze der Meinung sind, dass so eigentlich nur eine gezielte Sprengung die Gebäude zum Einsturz bringen konnte.

Bei einem seiner Vorträge in Aachen konnten wir Richard Gage für ein Interview gewinnen:



Ebenfalls für Wahrheit steht der Theologie Professor Dr. David Ray Griffin ein. Bei einem seiner Vorträge in Hamburg, welcher von der Organsiation "Ärzte gegen Atomkrieg" veranstaltet wurde, berichtete er vor wenigen Interessierten, welche Fakten ihn dazu bewogen haben, sich bei der 9/11 Wahrheitsbewegung zu engagieren. Wir waren das einzige Kamerateam vor Ort und ich hatte im Anschluss die Gelegenheit, Herrn Griffin noch einige Fragen zu stellen:



Nach 3 Jahren Recherchieren, Interviews führen und Publizieren frage ich mich ernsthaft, ob bei den Mainstreammedien noch ein Funken Anstand und Moral existieren. Ich weiß sehr wohl, dass einige Redaktionen, wie die von arte oder ZDF, einige meiner Produktionen kennen. Dies beweisen einige Anfragen und Nachfragen, die ich diesbezüglich von einigen Redaktionen erhalten habe. Dennoch ist bis jetzt nicht der Ansatz einer seriöseren Berichterstattung im Fernsehen erkennbar. Stattdessen wird der Fernsehzuschauer mit immer mehr Talkshows beleiert, wo darüber diskutiert wird, ob man den alternativen Medien im Internet nicht den Hahn zudrehen sollte. Immer mehr wird in diese Richtung argumentiert, die alternativen Informationen seien gefährliches Gedankengut. Sicherlich ist dem auch so, wenn man es aus der Sicht einer sterbenden Elite betrachtet, die nur um des Machterhaltens wegen bereit ist, Millionen Menschen zu opfern. Sei es mit Kriegen, Umweltzerstörung oder systematischen Psychoterror.

Für ein neues Bewußtsein hin zu einer friedlichen Welt produziere ich Filme, die ich auf NuoViso für jederman zum kostenlosen Ansehen bereitstelle. Immer wieder stößt man dabei an seine finanziellen Grenzen, denn Filmemachen ist nicht billig. Erst recht nicht, wenn man weder nennenswerte Verkaufserlöse, noch GEZ -Einnahmen, noch Werbesponsoren hat, die das Ganze finanziell tragen.

Wenn Du meine Arbeit auch in Zukunft unterstützen willst, dann freue ich mich über Deinen Kauf im NuoViso Shop oder einer kleinen Spende.

Auf der DVD "NuoViso im Gespräch" bieten wir noch viele weitere hoch interessante Interviews an. Insgesamt 12 davon gibt es auf unserer Doppel DVD Produktion "NuoViso im Gespräch".

Nach dem US- Präsidenten-Marionetten-Tausch im Jahre 2009, wo man den alten und gehassten Kriegsherren Bush durch den charismatischen und beliebten Kriegsherren Obama ersetzte, wollten noch weniger Leute etwas über die Hintergründe von 911 hören. Es wurde argumentiert, dass selbst wenn die Bushregierung involviert gewesen wäre, diese ja nun weg ist und damit die Gefahr gebannt sei.

Auf solche Aussagen könnte man argumentieren, dass ja der auf Lügen beruhende Krieg gegen den Terror ungeniert fortgesetzt wird. Aber es ist weitaus schlimmer. Denn mit dem Wechsel vollzog sich keine Veränderung in der Kriegspolitik. Stattdessen wurde das Volk auf weitere Jahre geblendet und erneut für den Krieg motiviert. Dass auch Obama offensichtlich nichts anderes als egoistische Ziele verfolgt, wird durch sein Brechen seiner Wahlkampfversprechen deutlich.

Um dem nahezu fanatischen Fangeschrei aus dem Volke, das diesen Mann vorher überhaupt nicht kannte, entgegenzuhalten, produzierte ich im Sommer 2009 den Film "Kriegsversprechen", wofür ich einige der in diesem Artikel bereits gezeigten Interviews, führte:



Bitte verweisen sie auf diesen Artikel überall dort, wo behauptet wird, es gäbe keine Insider und Experten, die etwas in dieser Richtung äußern. Wohlgemerkt, dass es sich hierbei nur um einige wenige Menschen handelt, die ich persönlich interviewt habe. Weltweit erstreckt sich die Wahrheitsbewegung auf mehrere Millionen Mitglieder, die meiner Meinung nach aber immer noch viel zu passiv sind. Ich rede nicht von Demonstrationen auf der Straße. Ich rede von den vielen Journalisten, Politikern und anderen Einflusshabern, die sehr wohl wissen, dass sie mit ihrem täglichen Tun nur dem System dienen, das sie innerlich so sehr ablehnen. Wo bleibt die Konsequenz? Wenn nur so wenige den Mut zur Veränderung haben, werden wir auch nur wenig verändern.

Ich selbst diene nicht mehr dem verblendenden Mainstream mit meiner Arbeitskraft, sondern habe diese ins Gegenteil verkehrt, um der Lügerei entgegenzuwirken. Beteilige auch Du Dich daran, Licht ins Dunkel zu bringen.

Ich bedanke mich hiermit bei all meinen Zuschauern, Spendern und Unterstützern, die es überhaupt erst möglich gemacht haben, NuoViso bereits 3 Jahre aufrecht zu erhalten. Vielen Dank!

Mittwoch, 10. Februar 2010

Die Mainstream - Medien am Ende?

Am 9. Februar 2010 konnte sich jeder GEZ Zahler davon überzeugen, dass die sogenannten "Verschwörungs Webseiten" nicht nur ein Hort von Spinnern sind, die in der Diskussionsrunde von ARTE sogar als „Vollidioten“ betitelt wurden – nein: sie sind regelrecht gefährlich, untermauern sie doch die antiwestlichen Argumente der islamistischen Terroristen und gefährden sie die Demokratie.



So war der Tenor ab 20.15 Uhr in der ARTE Dokumentation "Journalismus auf Abwegen?"

Als der Autor dieses Filmes (Ted Anspach) im Mai 2009 recherchierte, wurde auch ich angerufen und gebeten, für den Film ein Interview zu geben. Man versicherte mir am Telefon, dass sich der Film seriös mit Inhalten beschäftigen wird und nicht dazu diene, die "Verschwörungstheoretiker" zu diskreditieren.

Ich sagte also einem Interviewtermin zu, da ich mir nicht von vornherein anmaßen wollte, zu behaupten, man würde ohnehin wieder nur Desinformation verbreiten und jeden klar denkenden Menschen in die antisemitische Ecke stellen.

Arte fragte also, ob sie mich bei meiner Arbeit filmen könnten. Und so bot ich an, mich bei einem Interviewtermin mit Grimmepreisträger Frieder Wagner zu begleiten und somit einen tiefen Einblick zu geben hinter die Kulissen von NuoViso. Ich arbeitete zu diesem Zeitpunkt gerade an meinem Dokumentarfilm "Kriegsversprechen"", und habe wirklich alles getan, um ARTE einen angenehmen und gewinnbringenden Dreh zu ermöglichen.

Ich dachte, das wäre ein absolut tolles Angebot für Arte, denn weil ich selbst aus der Medienbranche komme, weiß ich, wie dankbar man als Redakteur ist, wenn es einem die sogenannten Protagonisten einer Reportage so einfach machen. Ich bot an, kostenlos mitzumachen, plante den Dreh für Arte, hätte sehr interessante Dinge im Interview erzählen können und habe ihnen auch Filmmaterial für die Reportage angeboten, wovon ich nach 2,5 Jahren NuoViso Filmproduktion nun weiß Gott massenweise besitze.

Seit diesem Angebot hörte ich nichts mehr vom Redaktionsteam um Ted Anspach. Nicht einmal eine Absage erhielt ich. Zumindest eine Absage wäre doch wohl ein Gebot der Höflichkeit gewesen.

Nachdem der Film nun im TV ausgestrahlt wurde, ist mir nun klar, wieso man an einem derartigen Angebot meinerseits nicht interessiert war. Denn obwohl ich hoffte, endlich eine einigermaßen seriöse Berichterstattung über die Wahrheitsbewegung zu sehen, bin ich nun regelrecht schockiert darüber, dass man in dem Film wirklich alle Tricks angewendet hat, um die komplette alternative Berichterstattung im Internet als antisemitische Volksverhetzung darzustellen.

Ein Grimmepreisträger, der einen Film über die entsetzlichen Folgen vom Gebrauch von Uranwaffen drehte und dafür den europäischen Fernsehpreis erhielt, eignet sich wohl eher nicht so gut, um die „Verschwörungstheoretiker“ runterzumachen. Man hat schon mit Bedacht darauf geachtet, möglichst schwarze Schafe für die Präsentation der Wahrheitsbewegung zu wählen. Ein seriöser Frieder Wagner passt da eben nicht rein - der Zuschauer soll ja nicht verwirrt werden. Denn wenn man gezeigt hätte, wie NuoViso ein Interview mit Frieder Wagner führt, hätte man dem Zuschauer nicht vorenthalten können, was Herr Wagner denkt. Man hätte auch erfahren, wie man die Doku „Todesstaub“ totschweigt und wie man den bislang erfolgreichen Filmemacher Wagner nunmehr ignoriert Und das wäre nun wirklich nicht gegangen, denn was Herr Wagner sagt, hat nunmal Hand und Fuß.:



Ich bin zutiefst erschüttert und enttäuscht von ARTE.


Am gleichen Abend ging es dann aber um 23.15 Uhr weiter auf dem ZDF mit der Dokumentation "Osama Bin Laden - Mythos und Wahrheit"

Im NuoViso Email-Postfach fand sich 3 Tage vor Ausstrahlung eine Email des öffentlich-rechtlichen Senders ZDF. Darin heißt es:

Sendungshinweis: „Die Jagd nach Osama bin Laden – Mythos und Wahrheit“ im ZDF

Sehr geehrter Herr Höfer,

weshalb ich Sie anschreibe? Gerne möchte ich Sie mit dieser E-Mail darauf hinweisen, dass wir am kommenden Dienstag, 9. Februar, um 23.15 Uhr die Dokumentation „Die Jagd nach Osama bin Laden – Mythos und Wahrheit“ im ZDF zeigen werden.

Es würde mich freuen, wenn dies Ihr Interesse an unserer Dokumentation geweckt hat und Sie Ihre Leser darauf hinweisen könnten.


Ich begrüße die Entscheidung des ZDF, über alternative Medienportale auf ihre Sendungen aufmerksam zu machen. Offenbar erkennt man langsam das Potential hinter solchen Portalen. Darum schrieb man dann wohl auch gleich alle Webseitenbetreiber mit alternativen Inhalten mit der gleichen Email an, um auch einen großen Effekt zu erzielen. Warum nicht ? Probieren kann man es ja mal.

Bei dem Film handelt es sich um eine eingedeutschte Fassung einer BBC Dokumentation. Im Original heißt der Film "Osama Bin Laden - Dead or Alive?" Aber ob tot oder lebendig - diese Frage wird in dem Film gar nicht beantwortet.


Stattdessen bekommt man einen Interviewpartner zu sehen, der nur als Schattengestalt - dafür aber als ranghoher "Delta Forca Commander" vorgestellt wird.

Man stelle sich nur vor, NuoViso würde solche Phantome als seriöse Interviewpartner anbieten.

Dieser gesichtslose Delta Force Commander erzählt in der ZDF Dokumentation davon, wie nahe man Osama Bin Laden bereits gekommen war.

Im Film heißt es: "Ein US Soldat dreht während der Schlacht mit versteckter Kamera. Bin Laden ist im Visier."


Daraufhin sieht man einen Berg und aus dem Hintergrund hört man den anonymen Kameramann sagen: "Dort oben auf dem Berg soll sich Osama Bin Laden verstecken". Also wenn das nicht ein ganz eindeutiger Beweis dafür ist, dass Osama Bin Laden...was auch immer.



In dem Film kommen aber auch seriöse Menschen zu Wort wie der Theologie-Professor David Ray Griffin, dessen Aussagen vom Kommentator der Dokumentation allerdings stets abgewertet werden. Auch NuoViso führte ein Interview mit David Ray Griffin, welches wir "unseren Lesern" als weiterführendes Informationsmaterial zu der ZDF Dokumentation dringend empfehlen.

Desweiteren trumpft man nun mit einem Fotoexperten auf, der mit einfachen Photoshop-Kenntnissen aufzeigt, warum das oft für gefälscht erklärte Bin Laden-911-Geständnis-Video doch echt sei. Warum der echte gefälschte Bin Laden auf dem Video mit der rechten Hand schreibt, obwohl Bin Laden Linkshänder sei, wird erstaunlicherweise als Frage in dem Film formuliert. Das wars dann aber auch schon. Da darf der Zuschauer dann mal ein paar Sekunden selber denken, bevor es dann weiter geht mit Erklärungen darüber, warum der von Delta Force und Marines völlig umzingelte und von Spionagesatelliten erfasste Osama Bin Laden aus Afghanistan flüchten konnte.

Ein ehemaliger Einsatzleiter der CIA gibt eine Antwort auf die Frage und stellt dieses Desaster natürlich als eine ganz clevere, aber leider schief gegangene Taktik des US Militärs und der CIA vor, die nämlich so aussah, dass man tausende Soldaten, die Osama umzingelten, wieder abzieht, damit der Bösewicht aus seinem Versteck kriecht. Bei diesem cleveren Manöver ist er dann aber doch irgendwie entkommen. Schade.


Mit solch manipulativen Machwerken einiger weniger Autoren wird der Bevölkerung seit nunmehr 8 Jahren der Krieg gegen den Terror "verkauft". Über die Zahlen der zivilen Todesopfer, Kollateralschaden genannt, wird hingegen nirgends debattiert: Nicht auf ARTE, nicht im ZDF noch sonst irgendwo.

Autor dieses Filmes ist ein gewisser Michael Renz, der bereits den Film "11. September 2001 - Mythos und Wahrheit" publizierte, der ebenfalls durch völlig spekulative und absurd anmutende Behauptungen ein Armutszeugnis für den öffentlich rechtlichen Journalismus ist.

Die Mainstream- Medien versagen total und man kann ihnen nun mittlerweile nicht mehr zu Gute halten, dass sie es nicht besser wüßten. Es findet eine gezielte Manipulation der Öffentlichkeit statt - eigentlich war das noch nie anders.

Es gibt schon zu denken, wenn mir Nachrichtenkonsumenten der Generation meiner Eltern zu verstehen gaben, dass sie bei den Abendnachrichten meinten, ein Deja-vu von Klaus Feldmann in der Aktuellen Kamera zu haben.


Aber seit es das Internet gibt und vor allem Portale wie YouTube (seit 2006) existieren, erkennen täglich tausende Menschen mehr, dass sie belogen wurden und immer noch belogen werden.

Das ist spürbar an den sinkenden Einschaltquoten und kündigenden Abonnenten und deswegen muss das Medienimperium nun mit voller Wucht zurückschlagen. Es ist wie der zappelnde Todeskampf eines Fisches an der Angel.

Gerade die 2 Beiträge am 9. Februar auf ARTE und dem ZDF haben gezeigt, dass die Seriösität von angeblich investigativen TV- Dokus extrem nachgelassen hat. Die psychischen Manipulations-Tricks, die man beim Herstellen einer solchen Doku anwenden kann, wurden hierbei völlig ausgereizt.

Und ich kann das beurteilen, da ich seit seit dem Jahr 2000 für das öffentlich- rechtliche Fernsehen gearbeitet und weit über 1000 Beiträge für Tagesschau und Familien-Tages-Programme geschnitten habe. Ich weiß, wovon ich rede und ich haderte mehr als 5 Jahre mit mir, wie ich mich entscheiden soll, ob ich weiterhin den bequemen Weg einer sicheren Anstellung mit Festgehalt gehe oder ob ich den Kampf gegen Goliath aufnehme und ein unabhängiges, alternatives Filmportal eröffne.

Letzteren Weg bin ich gegangen und ich bin froh darüber, denn spätestens jetzt, nach diesem wohl desinformierendsten Fernsehabend seit langem, wird deutlich, dass sich jeder Journalist und Redakteur, der für so ein "von oben gesteuertes" Medium arbeitet und kein einziges Mal den Mund aufmacht, sich schuldig macht.

Millionen getötete Iraker und Afghanen - Palästinenser und Israelis - und bald wohl auch Iraner, Jemeniten und wer sonst noch so alles im Weg steht bei der Sicherung des "Amerikanischen Jahrhunderts" stehen in keinerlei Verhältnis zur Sicherung unserer Demokratien.

Man muss heutzutage nicht wirklich darüber debattieren, ob der Krieg gegen den Terror eine Lüge ist, weil der Auslöser (911) ebenfalls eine Lüge ist. Es reicht bereits nur mal die Relation gegenüberzustellen. Man erinnere sich bitte daran, dass die NATO unter Führung der USA, den Kampf gegen den Terror als Reaktion auf die Anschläge vom 11. September 2001 eröffneten.

An diesem Tag sind knapp 3000 Menschen aus allen Nationen ermordet worden.
Die Bilder von den einstürzenden Türmen des World-Trade-Centers haben auch mich zutiefst erschüttert und mein Mitgefühl gilt den Opfern und den Angehörigen. Jedoch sind die genauen Hintergründe bis heute völlig unklar, die Widersprüche nicht aufgeklärt, wobei die meisten Menschen an die von der Bushregierung verbreiteten Version glauben, da diese über die gleichgeschaltenen Medien weltweit verbreitet wurde.

Unreflektiert, widersprüchlich, unlogisch und kriegshetzerisch - das ist mein Vorwurf an fast ALLE deutschen Medien.

Im Geschichtsunterricht bei Frau Heinze wurde mir eingehämmert, dass sowas wie in Deutschland in der Zeit von 33 bis 45 nie wieder passieren darf und dass wir deswegen ALLE und JEDERZEIT wachsam sein müssen. Dazu wurde noch der Film "die Welle" gezeigt und alle meine Schulkameraden waren sich sicher: Sowas passiert nie wieder, weil wir heute ja alle aufgeklärt sind und wachsam und ach so freie und unabhängige Medien haben.

An meinem ersten Ausbildungstag bei dem öffentlich-rechtlichen Sender wurde uns neuen Azubis ans Herz gelegt, dass wir einen Bildungsauftrag zu erfüllen hätten. Erstmals ernüchtert war ich als Azubi über die Qualität dieses Bildungsautrags als der Aufmacher der Abendnachrichten „Kübelböck rammt Gurkenlaster“ sein sollte.

Nach nunmehr 10 Jahren Berufserfahrung, nach Einblick in das Innenleben eines TV-Senders und durch selbstständiges Denken stelle ich heute mit Erschrecken und Traurigkeit fest, dass wir am Vorabend des gleichen höllischen Fehlers stehen, vor dem meine Geschichtslehrerin gewarnt hat, und wir offensichtlich noch nichts dazu gelernt haben. Wir werden schon wieder von unseren Regierenden verkohlt und verheizt und keiner merkts, weil Dieter Bohlen und Heidi Klum einfach spannender sind.
Ich erinnere mich nicht, wer es gesagt hat „Jedes Volk kriegt das Fernsehen, dass es verdient hat“. Sollten wir nicht bessere Medien einfordern ? Haben wir als mündiger Bürger und GEZ-Zahler nicht einen Anspruch auf wahrhaftige, unabhängige Berichterstattung ?

Wenn die Medien ihre Rolle als vierte Gewalt in der Demokratie ausfüllen wollen, dann müssen sie mehr tun, als nur die alternativen Internetportale als demokratiefeindlich zu denunzieren.

Montag, 14. September 2009

Wehret den Anfängen

Unbeachtet von den Massenmedien hebelt der Vertrag von Lissabon die nationalen Gesetze aus. Das durch Rechtsprechung des Europäischen Gerichtshof zu den Grundfreiheiten unbemerkt etablierte "Herkunftslandprinzip" drückt die Lohnstandards - und Arbeitnehmerrechte auf ein Minimum.

Zugleich sind grundlegende Menschen - und Völkerrechtsgrundsätze nicht mehr unantastbar: Todesstrafe, Schießbefehl auf Demonstranten, Angriffskriege - nichts soll mehr ausgeschlossen werden.

Doch es regt sich Widerstand. Die irische Bevölkerung - als einzige der EU Nationen direkt zum Vertragswerk befragt - stimmt mit NEIN. Währenddessen formiert sich in Deutschland eine neue ausserparlamentarische Opposition. Sie trägt ihre Angst vor einem autoritären Überstaat der Konzerne auf die Straße.




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Samstag, 15. August 2009

Geopolitik Treffen voller Erfolg

Mehr als 500 Gäste waren am 15.08.09 der Einladung von NuoViso nach Leipzig, die Stadt der friedlichen Revolution, gefolgt, um aktuelle Informationen zu Themen der geopolitischen Situation auf unserem schönen blauen Planeten zu hören, die in den Mainstream-Medien tabu sind, um Filme zu sehen und sich mit Gleichgesinnten auszutauschen. Viele Gäste waren von weither angereist, sogar aus der Schweiz, den Niederlanden und aus Polen.

Nach der Vorführung des Filmes „Unter falscher Flagge“, der die Zweifel an der offiziellen Medienversion der Ereignisse des 11. September 2001 thematisiert, also des Kernereignisses, das die Welt in den letzten 8 Jahren in den „War on Terror“ gestürzt hat, referierte Oberstleutnant a.D. Jochen Scholz zu den Veränderungen in den internationalen Kräfteverhältnissen. Er beleuchtete die Gründe, warum die Pläne des Projektes «Rebuilding America’s Defenses» der republikanischen Denkfabrik «Project for the New American Century», das fordert, dass die Vereinigten Staaten jeder denkbaren Staatenkoalition deutlich überlegen sein müssen, unter den derzeitigen Finanzmarktbedingungen nicht aufgehen will, welche Gefahren dies in sich birgt und welche Rolle Europa in diesem Veränderungsprozess spielen sollte.

Der Journalist Jürgen Elsässer, Autor des Buches „Terrorziel Europa. Das gefährliche Doppelspiel der Geheimdienste“ sprach anschließend zur Rolle der Dienste bei Terroranschlägen in Europa und reflektierte seine Gedanken im Zusammenhang mit dem derzeit laufenden Gerichtsprozess der „Sauerlandbomber“. Jürgen Elsässer nutzte auch die Gelegenheit, zur Teilnahme einer Demonstration gegen den Lissaboner Vertrag am 05.09.09 in Berlin , also kurz vor der für den 08.09.09 geplanten erneuten Bundestagsabstimmung zum Begleitgesetz, aufzurufen. Anliegen der Demo ist, es in das öffentliche Bewußtsein zu bringen, welche Demokratiedefizite der Vertrag nach sich ziehen wird. Im Unterschied zu den nationalstaatlichen Demokratien hat das Volk auf EU-Ebene keine Mitbestimmungsrechte mehr. Der Bürger darf zwar das EU-Parlament wählen, aber die Politik wird im Wesentlichen im Ministerrat und in der EU-Kommission entschieden, ohne jede Kontrolle, unter Aufgabe des Prinzips der Gewaltenteilung.

Christoph Hörstel, ehemaliger ARD-Korrespondent und Berater der ISAF-Truppen, referierte zur Situation in Afghanistan, die untrennbar von Pakistan zu betrachten ist, und unterzog die Argumentation der Bundesregierung zur Präsenz der Bundeswehr in Afghanistan einer kritischen Betrachtung. Er rief nachdrücklich auf, mit anderen Völkern in Freundschaft zusammenzuleben und Konflikte nicht durch Kriege zu lösen. Anschließend berichtete er, wie er im Juli als einziger Deutscher den Hilfskonvoi von Friedensaktivisten aus den USA „Viva Palästina“ nach Gaza begleitete und von seiner jüngsten Reise nach Moskau. Christoph Hörstel stellte die unlängst aus der Taufe gehobene Bewegung „Neue Mitte“ vor, die sich demnächst auch im web präsentieren wird.

Nach der Vorführung des neuesten Films von NuoViso „Kriegsversprechen“ kam Marion Küpker, internationale Koordinatorin der Gewaltfreien Aktion Atomwaffen Abschaffen zu Wort. Sie erläuterte, warum die Lagerung von B-61 Atombomben auf dem Bundeswehrstandort Büchel ein Verstoss gegen das Völkerrecht darstellt und berichtete von den Aktionen des Sommercamps gegen Atomwaffen am Fliegerhorst Büchel 2009.

Andreas Hauss, Historiker und u.a Protagonist im Film „Unter falscher Flagge“ wurde außerplanmäßig das Wort erteilt und er berichtete von seinen Recherchen zu den Ungereimtheiten im Fall des Amoklaufs von Winnenden.


Betretene Stille herrschte nach dem Vortrag von Filmemacher und Grimmepreisträger, Frieder Wagner. Ausschnitte aus seiner Dokumentation „Todesstaub“ waren bereits im Film „Kriegsversprechen“ zu sehen: erschütternde Bilder von mißgebildeten Babies als offensichtliche Folge des Einsatzes von Uranmunition. Sein Film, den kein Fernsehsender zeigt und für den sich kein Verleih findet, dokumentiert die Gefährlichkeit der Nutzung von abgereichertem Uran, Abfallprodukt der Atomkraftindustrie, in Waffen. Seit spätestens 2002 ist das Thema des Uranwaffeneinsatzes gänzlich aus den Medien verbannt und wer es trotzdem thematisiert, wird im geringsten Falle ignoriert und erhält keine Aufträge mehr, oder wird bei den Medienanstalten zur unerwünschten Person erklärt. Zwischenzeitlich zeigen sich auch die Folgen des Uranmunitionseinsatzes nicht nur, wie im Film Todesstaub zu sehen, im Irak und im Kosovo, sondern auch in Afghanistan und sie werden nicht lokalisiert bleiben.

Im Anschluss an die Vorträge fanden sich die Referenten in einer Talk-Runde zusammen und beratschlagten, was in der Situation, in der sich die Welt befindet, zu tun sei. Das Fazit verschiedener Vorschläge war, dass neben lokalen Aktionen zur Aufklärung eine Vernetzung notwendig ist und dass die Aktionen nicht im Kreise der die offiziellen Medienversionen von Ereignissen hinterfragenden Menschen steckenbleiben darf, sondern dass sie in die Öffentlichkeit, das heißt auf die Strasse getragen werden muss.

Wir bedanken uns bei den Referenten, bei den Gästen und den vielen freiwilligen Helfern, die diese Veranstaltung überhaupt möglich gemacht haben!

Ein erster Mainstream-Bericht ist hier zu finden. Wir hoffen auf zahlreiche weitere Berichte sowie weiterführende Diskussionen, Stammtischgründungen und Aktionen - denn WIR bestimmen, wie unsere Welt aussehen soll!