Mittwoch, 28. April 2010

Malte, UFOs und was überhaupt nichts damit zu tun hat

Nach dem Schema: Welcher Idiot passt in unser Konzept produziert man Fernsehbeiträge.

So war es wohl auch, als sich die ARTE Redaktion der Sendung "Yourope" darüber Gedanken machte, wie sie am Sonntag den 25. April um 17.45 Uhr ihre Sendung füllt.

ABERGLAUBE IM INTERNET sollte das Thema dann heißen für das 30-Minuten Format. Mit dieser Entscheidung ist die Arbeit für ARTE dann auch schon erledigt, denn solche Beiträge produziert man nicht mehr selber. Die Öffentlich-Rechtlichen haben schließlich auch schonmal was von "outsourcing" gehört. Deswegen engagierte man in diesem Falle die Produktionsfirma Kobald-tv damit, einen Beitrag mit gewünschten Thema zu liefern.

Wie stellt man das nun an, wenn man Malte Fischer ist, der jetzt aus diesem Thema innerhalb von wenigen Tagen einen Beitrag schustern soll? Ganz einfach. Erstmal googlen. Aber wonach eigentlich?

Was auch immer Malte Fischer gegoogelt haben mag bei seiner Recherche, er landete bei Exopolitik und richtete eine Interviewanfrage an den Koordinator Robert Fleischer:

„Meine Hauptfragen wären: Welche Rolle spielt das Internet für Forscher, Gruppen, Aktivisten, die sich mit so genannten paranormalen Bereichen beschäftigen? Welche Rolle spielt es konkret für Ihre Bürgerinitiative? Gibt es durch das Internet eine zunehmende Vernetzung und ein Mehr an Informationsaustausch sowie einfacheren bzw. schnelleren Zugang zu bestimmten Dokumenten, Akten? Warum behandeln die "traditionellen" Medien (Fernsehen, Zeitungen) diese Themen ihrer Meinung nach nicht sachgemäß oder hinreichend? Was ist beim Internet anders? Wie unterscheide ich als Laie und Internet-User seriöse und unseriöse Websites/Anbieter?

Darüber hinaus würde ich Sie im Interview bitten, kurz die Arbeit ihrer Organisation zu beschreiben, ihre inhaltlichen Schwerpunkte, Forderungen und aktuelle Projekte.

Wir würden bei Ihnen im Studio drehen, gerne auch mit Kollegen, ihre Website abfilmen sowie alles, was Sie uns an Material zur Verfügung stellen können (Regierungsakten, Fotos, Pressekonferenzen etc.).“


Wie immer musste alles ganz schnell gehen. Der Dreh, am besten gleich übermorgen, früh um 9 Uhr. „Lassen sie mich bitte nicht im Regen stehen! Jetzt haben Sie mich mit ihren ganzen Infos schon ganz neugierig gemacht“, flehte Malte Fischer.

Natürlich lässt man den charismatischen Malte Ficher nicht im Regen stehen. Man hat ja früher selbst mal in der Branche gearbeitet und weiß doch die Kooperation eines Protagonisten sehr zu schätzen.

Am Überzeugensten jedoch war ein Versprechen von Malte Fischer:

Ich verspreche, dass ich mich an Absprachen halte und nicht vorhabe, Sie in irgendeiner Weise vorzuführen.

Denn DAS war unsere einzige Bedingung dafür, dass wir ansonsten völlig kostenlos mitwirken würden und zusätzlich wertvolles Exklusivmaterial beizusteuern versprachen, um dem Beitrag aufzuwerten. Um eine seriöse Berichterstattung über exopolitische Aktivitäten sollte es im weitesten Sinne gehen.

Das eigentliche Thema "Aberglaube im Internet" verriet uns Malte Fischer natürlich nicht. Und so geschah es nun, dass Robert Fleischer und ich in der Yourope Sendung am 25. April unsere Rolle spielten.



Eigentlich kommen wir gar nicht so übel weg. Dafür kennen wir die Methoden der Fernsehmacher zu gut, um zu wissen, was man denen besser nicht liefert. Man konnte uns nur positiv darstellen, weil das eben der Eindruck war - selbst für Mainstreamjournalisten.

Malte Fischer hat sich nach dem Dreh in unserem Studio sicherlich darüber geärgert, dass er keinen Beitrag über dieses faszinierende Phänomen womit sich Exopolitik beschäftigt, herstellen muss. Nein, er soll über doofe Spinner und Abergläubige im Internet berichten.

Kotzt Dich das nicht selber an, Malte?

Dienstag, 27. April 2010

Wenn es wirklich so wäre, dann...

Seit nunmehr 3 Jahren bemühe ich mich intensiv darum, dass der 11. September 2001 nicht als diese offizielle Lüge, wie wir sie bisher kennen, in die Geschichtsbücher zukünftiger Generationen eingeht.

Meine Motivation dabei ist die Tatsache, dass wenn man sich unvoreingenommen mit der Faktenlage beschäftigt, die den bisher größten Terroranschlag moderner Menschheitsgeschichte betrifft, man schnell feststellt, dass die offizielle Version der Geschehnisse nicht einfach als wahr akzeptiert werden kann.

Selbst die Skeptiker der offiziellen Version verstummen langsam, denn es gibt keine nennenswerten neuen Fakten mehr, über die es zu berichten gilt. Und wenn doch, dann bestätigen sie die ohnehin vorhandenen Zweifel an der offiziellen Version.

Doch wer interessiert sich denn noch wirklich für die wahren Geschehnisse an diesem Tag? Immer wieder höre ich in Diskussionen das Argument, dass wenn es wirklich inszeniert und selbst gemacht wäre, hätten Insider darüber schon längst ausgepackt und es würde überall in den Nachrichten kommen.

Vielleicht würde ich das auch so sehen, wenn ich selbst nicht jahrelang, insbesondere während der Zeit der Anschläge und des Kriegsbeginns, die Tagesthemen-Nachrichten mitproduziert hätte als Editor (Schnitt). Als Techniker eines solchen Nachrichtenbeitrages hat man über den Inhalt nicht mitzuentscheiden, bekommt aber eine sehr genaue Vorstellung darüber, wie die Nachrichten wirklich gemacht werden. Von Quellenüberprüfung und Selbstrecherche keine Spur. Zwar verwendet man größte Sorgfalt in die political correctness, vertraut aber blind dem SPIEGEL und der BILD als Leitmedien. Was die schreiben, wird schon stimmen.

Da ich diesen undemokratischen und menschenverachtenden Zustand nicht länger ertragen wollte, beschloss ich auszusteigen und eigene Nachrichten zu publizieren. Dank dem www und youtube ist dies seit 2006 auch ohne Millionenbudgets möglich.

Natürlich bleibt das Millionenpublikum im Internet aus, denn die meisten nutzen nach wie vor den Fernseher als einzige Informationsquelle. Dass hierbei eine große Diskrepanz in der öffentlichen Meinung entsteht, wird zunehmend sichtbar. Denn wer immer alternative Informationen im Internet konsumiert, wird sich darüber bewußt, dass die offizielle Version einfach nicht stimmen kann.

Seit 3 Jahren bemühe ich mich nun darum, wenigstens dieses Argument der fehlenden Insider und Experten, die auspacken, zu entkräften. Es ist rückblickend schier unglaublich, welche Persönlichkeiten von Rang und Namen bisher bereit waren, ihre Sichtweise auf die Geschehnisse vom 11. September darzulegen. Da sich aber kaum ein Mainstreammedium für diese Leute interessiert, wäre es für mich als Filmemacher geradezu hirnrissig, dieses liegengebliebene Thema nicht zu verwerten.


Fangen wir an mit dem ehemaligen Major General Albert Stubblebine. Er war von 1981 bis 1984 der kommandierende General der US Geheimdienste und ist der ranghöchste Ex-Militär, der die offizielle Version des 11. September anzweifelt. Ich konnte im Februar 2009 ein Interview mit ihm führen:



Und bleiben wir gleich bei den Geheimdiensten: Im Mai 2009 hatte ich die Gelegenheit, in Hamburg die ehemalige MI-5 Spionin Annie Machon zu interviewen. Sie erzählte mir, dass es bei den Geheimdiensten eine übliche Methode sei, mit Auftragsmorden, inszeniertem Terror und Medienmanipulation, die öffentliche Meinung zu steuern und somit das globale politische Geschehen zu lenken. Darüber hinaus berichtete mir Annie Machon, die selbst jahrelang verfolgt wurde, weil sie Staatsgeheimnisse ausplauderte, dass auch die Anschläge in London vom 7. Juli 2005 eine klassische, geheimdienstliche "False Flag Operation" gewesen sei.



Wenn ich diese Videos jemanden präsentiere, der vorher meinte, es gäbe solche Leute nicht, dann winkt er trotzdem in den meisten Fällen ab und denkt, 1 bis 2 Spinner gibt es überall, die sich mit solch absurden Behauptungen wichtig tun wollen. Wenn es wirklich anders war, dann wär es irgendwann in den letzten Jahren in der Tagesschau gekommen.

Daraufhin präsentiere ich dann gern ein Interview, welches ich im April 2009 mit dem ehemaligen ARD Korrespondenten und Afghanistan-Experten Christoph Hörstel führen durfte. Er war der einzige westliche Journalist, der mit Kriegsbeginn 2002 in Kabul war und berichtete. Auch war er jahrelanger Berater der ISAF Soldaten und ist aufgrund seiner Ortskunde ein wirklicher Kenner der Region Afghanistan. Als alter Hase bei der ARD weiß Hörstel natürlich, wie Nachrichten gemacht werden - er war ja selbst jahrelang dabei, bis man ihn entließ wegen Nichtbeachtung der political correctness. Hörstel erdreistete sich die Forderung nach mehr Ausgewogenheit in der Berichterstattung anstatt dieser unerträglichen Kriegspropaganda und Antiislamisierung seine Arbeitskraft zur Verfügung zu stellen.

Im Interview erzählte er mir, wie das so läuft hinter den Kulissen der Medien und Politik:



Christoph Hörstel ist bei weiten nicht der einzige, der mit den Medien nach dem 11. September 2001 ein Problem bekam. Bis dahin sehr beliebte und erfolgreiche Autoren wie Gerhard Wisnewski und Frieder Wagner durften plötzlich nicht mehr publizierten, als diese auch nur mal an der Oberfläche des politischen Geschehens kratzen wollten. So verschwand Wisnewskis Film "Aktenzeichen 911 ungelöst" im Giftschrank des WDR und Wisnewski war auf einmal kein gern gesehener Gast mehr im öffentlich-rechtlichen Funkhaus. Hausverbot war die Folge.

Ein ähnliches Schicksal erlitt Frieder Wagner, der mit über 60 Filmproduktionen für den WDR in den letzten Jahrzehnten glänzte. Grimmepreis und weitere Auszeichnungen waren die Folge. Für seine Dokumentation "Der Arzt und die verstrahlten Kinder von Basra" erhielt er sogar den europäischen Fernsehpreis 2004. Das war dann wohl zu viel des Guten, denn dieser Film offenbart eine grausame Wahrheit: Die NATO verwendet völkerrechtswidrige Waffen im Antiterrorkrieg und vertuscht darüber hinaus die schrecklichen Folgen für die ortsansässigen Bevölkerungen in Afghanistan, Irak, Kosovo, Serbien, Gaza und wo sonst noch überall diese schrecklichen Waffen mit angereicherten Uran eingesetzt worden sind.



Ehemalige Geheimdienstler und Medienmacher von Rang und Namen finden also deutliche Worte und präsentieren Fakten, die man nicht einfach von der Hand weisen kann. Wieso, das frage ich mich, benutzen die Mainstreammedien diese Aussagen nicht als Schlagzeilen für ihre Sendungen, Shows und Magazine? Die Einschaltquoten wären enorm. Gerade jetzt, wo sie aufgrund des steigenden alternativ-Angebotes im Internet immer mehr sinken. Aber stattdessen setzen die Mainstreammedien lieber weiterhin auf die Taktik der Verwirrung und Lächerlichmachung. Es wird immer wieder behauptet, die alternativen Medien widersprächen sich, ergäben keinen Sinn oder wären längst widerlegt. Aber das ist in keinster Weise der Fall! Nur zu behaupten, dass etwas widerlegt wäre, ist wissenschaftlich gesehen aber noch längst kein Beweis dafür. Leider lässt die Mehrheit der Menschen aber den am weitverbreitetsten Glauben oftmals zur akzeptierten Realität werden.

Ebenfalls als jahrelanger und erfolgreicher Investigativ-Journalist tätig war der heute im EU Parlament sitzende Giullietto Chiesa. Ihn konnten wir bei einem Deutschlandbesuch im September 2008 interviewen. Auch er findet deutliche Worte für die Geschehnisse des 11. September:



Chiesa präsentierte im Februar 2008 im Brüsseler EU Parlament einige Stunden lang Beweise für die Inszenierung des 11. September. Doch wenn von mehreren hundert eingeladenen Abgeordneten lediglich 6 anwesend sind, können die anderen sich nicht einfach hinstellen und behaupten, sie kennen alle Fakten.

Zeitglich veröffentlichte ich den Film "Unter falscher Flagge"der sich ausgiebig mit den Behauptungen der offiziellen als auch alternativen Version des 11. September beschäftigt. Auch für diesen Film wurden 5 weitere aussagekräftige Experten interviewt, wie z.B. der ehemalige Oberstleutnant der NATO-Luftwaffe, Jochen Scholz, sowie der ehemalige Bundesforschungsminister und Mitglied der parl. Kontrollkommission der Geheimdiensten, Andreas von Bülow



In dem Film "Unter falscher Flagge" habe ich nur wenige der Argumente aufgegriffen, die man anbringen könnte, um die offizielle Version zu hinterfragen. Und gerade, weil die Frage nach den eigentlichen Motiven im Hintergrund so wichtig ist für die Zukunft der gesamten Menschheit, haben sich in den letzten Jahren viele Organisationen gebildet, die sich für eine Aufklärung des größten Kriminalfalls der Menschheitsgeschichte einsetzen.

Einer der Gründer einer solchen Organisation ist Richard Gage. Als Architekt und Experte für Gebäudestrukturen konnte er nicht verstehen, wieso die wenigsten Leute ins Zweifeln kommen, anhand der Tatsache, dass gleich 3 Hochhäuser nahezu im freien Fall zusammenbrechen können. Wobei nur 2 davon von einem Flugzeug durchbohrt worden und viele Sprengexperten anhand der Videos der Einstürze der Meinung sind, dass so eigentlich nur eine gezielte Sprengung die Gebäude zum Einsturz bringen konnte.

Bei einem seiner Vorträge in Aachen konnten wir Richard Gage für ein Interview gewinnen:



Ebenfalls für Wahrheit steht der Theologie Professor Dr. David Ray Griffin ein. Bei einem seiner Vorträge in Hamburg, welcher von der Organsiation "Ärzte gegen Atomkrieg" veranstaltet wurde, berichtete er vor wenigen Interessierten, welche Fakten ihn dazu bewogen haben, sich bei der 9/11 Wahrheitsbewegung zu engagieren. Wir waren das einzige Kamerateam vor Ort und ich hatte im Anschluss die Gelegenheit, Herrn Griffin noch einige Fragen zu stellen:



Nach 3 Jahren Recherchieren, Interviews führen und Publizieren frage ich mich ernsthaft, ob bei den Mainstreammedien noch ein Funken Anstand und Moral existieren. Ich weiß sehr wohl, dass einige Redaktionen, wie die von arte oder ZDF, einige meiner Produktionen kennen. Dies beweisen einige Anfragen und Nachfragen, die ich diesbezüglich von einigen Redaktionen erhalten habe. Dennoch ist bis jetzt nicht der Ansatz einer seriöseren Berichterstattung im Fernsehen erkennbar. Stattdessen wird der Fernsehzuschauer mit immer mehr Talkshows beleiert, wo darüber diskutiert wird, ob man den alternativen Medien im Internet nicht den Hahn zudrehen sollte. Immer mehr wird in diese Richtung argumentiert, die alternativen Informationen seien gefährliches Gedankengut. Sicherlich ist dem auch so, wenn man es aus der Sicht einer sterbenden Elite betrachtet, die nur um des Machterhaltens wegen bereit ist, Millionen Menschen zu opfern. Sei es mit Kriegen, Umweltzerstörung oder systematischen Psychoterror.

Für ein neues Bewußtsein hin zu einer friedlichen Welt produziere ich Filme, die ich auf NuoViso für jederman zum kostenlosen Ansehen bereitstelle. Immer wieder stößt man dabei an seine finanziellen Grenzen, denn Filmemachen ist nicht billig. Erst recht nicht, wenn man weder nennenswerte Verkaufserlöse, noch GEZ -Einnahmen, noch Werbesponsoren hat, die das Ganze finanziell tragen.

Wenn Du meine Arbeit auch in Zukunft unterstützen willst, dann freue ich mich über Deinen Kauf im NuoViso Shop oder einer kleinen Spende.

Auf der DVD "NuoViso im Gespräch" bieten wir noch viele weitere hoch interessante Interviews an. Insgesamt 12 davon gibt es auf unserer Doppel DVD Produktion "NuoViso im Gespräch".

Nach dem US- Präsidenten-Marionetten-Tausch im Jahre 2009, wo man den alten und gehassten Kriegsherren Bush durch den charismatischen und beliebten Kriegsherren Obama ersetzte, wollten noch weniger Leute etwas über die Hintergründe von 911 hören. Es wurde argumentiert, dass selbst wenn die Bushregierung involviert gewesen wäre, diese ja nun weg ist und damit die Gefahr gebannt sei.

Auf solche Aussagen könnte man argumentieren, dass ja der auf Lügen beruhende Krieg gegen den Terror ungeniert fortgesetzt wird. Aber es ist weitaus schlimmer. Denn mit dem Wechsel vollzog sich keine Veränderung in der Kriegspolitik. Stattdessen wurde das Volk auf weitere Jahre geblendet und erneut für den Krieg motiviert. Dass auch Obama offensichtlich nichts anderes als egoistische Ziele verfolgt, wird durch sein Brechen seiner Wahlkampfversprechen deutlich.

Um dem nahezu fanatischen Fangeschrei aus dem Volke, das diesen Mann vorher überhaupt nicht kannte, entgegenzuhalten, produzierte ich im Sommer 2009 den Film "Kriegsversprechen", wofür ich einige der in diesem Artikel bereits gezeigten Interviews, führte:



Bitte verweisen sie auf diesen Artikel überall dort, wo behauptet wird, es gäbe keine Insider und Experten, die etwas in dieser Richtung äußern. Wohlgemerkt, dass es sich hierbei nur um einige wenige Menschen handelt, die ich persönlich interviewt habe. Weltweit erstreckt sich die Wahrheitsbewegung auf mehrere Millionen Mitglieder, die meiner Meinung nach aber immer noch viel zu passiv sind. Ich rede nicht von Demonstrationen auf der Straße. Ich rede von den vielen Journalisten, Politikern und anderen Einflusshabern, die sehr wohl wissen, dass sie mit ihrem täglichen Tun nur dem System dienen, das sie innerlich so sehr ablehnen. Wo bleibt die Konsequenz? Wenn nur so wenige den Mut zur Veränderung haben, werden wir auch nur wenig verändern.

Ich selbst diene nicht mehr dem verblendenden Mainstream mit meiner Arbeitskraft, sondern habe diese ins Gegenteil verkehrt, um der Lügerei entgegenzuwirken. Beteilige auch Du Dich daran, Licht ins Dunkel zu bringen.

Ich bedanke mich hiermit bei all meinen Zuschauern, Spendern und Unterstützern, die es überhaupt erst möglich gemacht haben, NuoViso bereits 3 Jahre aufrecht zu erhalten. Vielen Dank!

Mittwoch, 10. Februar 2010

Die Mainstream - Medien am Ende?

Am 9. Februar 2010 konnte sich jeder GEZ Zahler davon überzeugen, dass die sogenannten "Verschwörungs Webseiten" nicht nur ein Hort von Spinnern sind, die in der Diskussionsrunde von ARTE sogar als „Vollidioten“ betitelt wurden – nein: sie sind regelrecht gefährlich, untermauern sie doch die antiwestlichen Argumente der islamistischen Terroristen und gefährden sie die Demokratie.



So war der Tenor ab 20.15 Uhr in der ARTE Dokumentation "Journalismus auf Abwegen?"

Als der Autor dieses Filmes (Ted Anspach) im Mai 2009 recherchierte, wurde auch ich angerufen und gebeten, für den Film ein Interview zu geben. Man versicherte mir am Telefon, dass sich der Film seriös mit Inhalten beschäftigen wird und nicht dazu diene, die "Verschwörungstheoretiker" zu diskreditieren.

Ich sagte also einem Interviewtermin zu, da ich mir nicht von vornherein anmaßen wollte, zu behaupten, man würde ohnehin wieder nur Desinformation verbreiten und jeden klar denkenden Menschen in die antisemitische Ecke stellen.

Arte fragte also, ob sie mich bei meiner Arbeit filmen könnten. Und so bot ich an, mich bei einem Interviewtermin mit Grimmepreisträger Frieder Wagner zu begleiten und somit einen tiefen Einblick zu geben hinter die Kulissen von NuoViso. Ich arbeitete zu diesem Zeitpunkt gerade an meinem Dokumentarfilm "Kriegsversprechen"", und habe wirklich alles getan, um ARTE einen angenehmen und gewinnbringenden Dreh zu ermöglichen.

Ich dachte, das wäre ein absolut tolles Angebot für Arte, denn weil ich selbst aus der Medienbranche komme, weiß ich, wie dankbar man als Redakteur ist, wenn es einem die sogenannten Protagonisten einer Reportage so einfach machen. Ich bot an, kostenlos mitzumachen, plante den Dreh für Arte, hätte sehr interessante Dinge im Interview erzählen können und habe ihnen auch Filmmaterial für die Reportage angeboten, wovon ich nach 2,5 Jahren NuoViso Filmproduktion nun weiß Gott massenweise besitze.

Seit diesem Angebot hörte ich nichts mehr vom Redaktionsteam um Ted Anspach. Nicht einmal eine Absage erhielt ich. Zumindest eine Absage wäre doch wohl ein Gebot der Höflichkeit gewesen.

Nachdem der Film nun im TV ausgestrahlt wurde, ist mir nun klar, wieso man an einem derartigen Angebot meinerseits nicht interessiert war. Denn obwohl ich hoffte, endlich eine einigermaßen seriöse Berichterstattung über die Wahrheitsbewegung zu sehen, bin ich nun regelrecht schockiert darüber, dass man in dem Film wirklich alle Tricks angewendet hat, um die komplette alternative Berichterstattung im Internet als antisemitische Volksverhetzung darzustellen.

Ein Grimmepreisträger, der einen Film über die entsetzlichen Folgen vom Gebrauch von Uranwaffen drehte und dafür den europäischen Fernsehpreis erhielt, eignet sich wohl eher nicht so gut, um die „Verschwörungstheoretiker“ runterzumachen. Man hat schon mit Bedacht darauf geachtet, möglichst schwarze Schafe für die Präsentation der Wahrheitsbewegung zu wählen. Ein seriöser Frieder Wagner passt da eben nicht rein - der Zuschauer soll ja nicht verwirrt werden. Denn wenn man gezeigt hätte, wie NuoViso ein Interview mit Frieder Wagner führt, hätte man dem Zuschauer nicht vorenthalten können, was Herr Wagner denkt. Man hätte auch erfahren, wie man die Doku „Todesstaub“ totschweigt und wie man den bislang erfolgreichen Filmemacher Wagner nunmehr ignoriert Und das wäre nun wirklich nicht gegangen, denn was Herr Wagner sagt, hat nunmal Hand und Fuß.:



Ich bin zutiefst erschüttert und enttäuscht von ARTE.


Am gleichen Abend ging es dann aber um 23.15 Uhr weiter auf dem ZDF mit der Dokumentation "Osama Bin Laden - Mythos und Wahrheit"

Im NuoViso Email-Postfach fand sich 3 Tage vor Ausstrahlung eine Email des öffentlich-rechtlichen Senders ZDF. Darin heißt es:

Sendungshinweis: „Die Jagd nach Osama bin Laden – Mythos und Wahrheit“ im ZDF

Sehr geehrter Herr Höfer,

weshalb ich Sie anschreibe? Gerne möchte ich Sie mit dieser E-Mail darauf hinweisen, dass wir am kommenden Dienstag, 9. Februar, um 23.15 Uhr die Dokumentation „Die Jagd nach Osama bin Laden – Mythos und Wahrheit“ im ZDF zeigen werden.

Es würde mich freuen, wenn dies Ihr Interesse an unserer Dokumentation geweckt hat und Sie Ihre Leser darauf hinweisen könnten.


Ich begrüße die Entscheidung des ZDF, über alternative Medienportale auf ihre Sendungen aufmerksam zu machen. Offenbar erkennt man langsam das Potential hinter solchen Portalen. Darum schrieb man dann wohl auch gleich alle Webseitenbetreiber mit alternativen Inhalten mit der gleichen Email an, um auch einen großen Effekt zu erzielen. Warum nicht ? Probieren kann man es ja mal.

Bei dem Film handelt es sich um eine eingedeutschte Fassung einer BBC Dokumentation. Im Original heißt der Film "Osama Bin Laden - Dead or Alive?" Aber ob tot oder lebendig - diese Frage wird in dem Film gar nicht beantwortet.


Stattdessen bekommt man einen Interviewpartner zu sehen, der nur als Schattengestalt - dafür aber als ranghoher "Delta Forca Commander" vorgestellt wird.

Man stelle sich nur vor, NuoViso würde solche Phantome als seriöse Interviewpartner anbieten.

Dieser gesichtslose Delta Force Commander erzählt in der ZDF Dokumentation davon, wie nahe man Osama Bin Laden bereits gekommen war.

Im Film heißt es: "Ein US Soldat dreht während der Schlacht mit versteckter Kamera. Bin Laden ist im Visier."


Daraufhin sieht man einen Berg und aus dem Hintergrund hört man den anonymen Kameramann sagen: "Dort oben auf dem Berg soll sich Osama Bin Laden verstecken". Also wenn das nicht ein ganz eindeutiger Beweis dafür ist, dass Osama Bin Laden...was auch immer.



In dem Film kommen aber auch seriöse Menschen zu Wort wie der Theologie-Professor David Ray Griffin, dessen Aussagen vom Kommentator der Dokumentation allerdings stets abgewertet werden. Auch NuoViso führte ein Interview mit David Ray Griffin, welches wir "unseren Lesern" als weiterführendes Informationsmaterial zu der ZDF Dokumentation dringend empfehlen.

Desweiteren trumpft man nun mit einem Fotoexperten auf, der mit einfachen Photoshop-Kenntnissen aufzeigt, warum das oft für gefälscht erklärte Bin Laden-911-Geständnis-Video doch echt sei. Warum der echte gefälschte Bin Laden auf dem Video mit der rechten Hand schreibt, obwohl Bin Laden Linkshänder sei, wird erstaunlicherweise als Frage in dem Film formuliert. Das wars dann aber auch schon. Da darf der Zuschauer dann mal ein paar Sekunden selber denken, bevor es dann weiter geht mit Erklärungen darüber, warum der von Delta Force und Marines völlig umzingelte und von Spionagesatelliten erfasste Osama Bin Laden aus Afghanistan flüchten konnte.

Ein ehemaliger Einsatzleiter der CIA gibt eine Antwort auf die Frage und stellt dieses Desaster natürlich als eine ganz clevere, aber leider schief gegangene Taktik des US Militärs und der CIA vor, die nämlich so aussah, dass man tausende Soldaten, die Osama umzingelten, wieder abzieht, damit der Bösewicht aus seinem Versteck kriecht. Bei diesem cleveren Manöver ist er dann aber doch irgendwie entkommen. Schade.


Mit solch manipulativen Machwerken einiger weniger Autoren wird der Bevölkerung seit nunmehr 8 Jahren der Krieg gegen den Terror "verkauft". Über die Zahlen der zivilen Todesopfer, Kollateralschaden genannt, wird hingegen nirgends debattiert: Nicht auf ARTE, nicht im ZDF noch sonst irgendwo.

Autor dieses Filmes ist ein gewisser Michael Renz, der bereits den Film "11. September 2001 - Mythos und Wahrheit" publizierte, der ebenfalls durch völlig spekulative und absurd anmutende Behauptungen ein Armutszeugnis für den öffentlich rechtlichen Journalismus ist.

Die Mainstream- Medien versagen total und man kann ihnen nun mittlerweile nicht mehr zu Gute halten, dass sie es nicht besser wüßten. Es findet eine gezielte Manipulation der Öffentlichkeit statt - eigentlich war das noch nie anders.

Es gibt schon zu denken, wenn mir Nachrichtenkonsumenten der Generation meiner Eltern zu verstehen gaben, dass sie bei den Abendnachrichten meinten, ein Deja-vu von Klaus Feldmann in der Aktuellen Kamera zu haben.


Aber seit es das Internet gibt und vor allem Portale wie YouTube (seit 2006) existieren, erkennen täglich tausende Menschen mehr, dass sie belogen wurden und immer noch belogen werden.

Das ist spürbar an den sinkenden Einschaltquoten und kündigenden Abonnenten und deswegen muss das Medienimperium nun mit voller Wucht zurückschlagen. Es ist wie der zappelnde Todeskampf eines Fisches an der Angel.

Gerade die 2 Beiträge am 9. Februar auf ARTE und dem ZDF haben gezeigt, dass die Seriösität von angeblich investigativen TV- Dokus extrem nachgelassen hat. Die psychischen Manipulations-Tricks, die man beim Herstellen einer solchen Doku anwenden kann, wurden hierbei völlig ausgereizt.

Und ich kann das beurteilen, da ich seit seit dem Jahr 2000 für das öffentlich- rechtliche Fernsehen gearbeitet und weit über 1000 Beiträge für Tagesschau und Familien-Tages-Programme geschnitten habe. Ich weiß, wovon ich rede und ich haderte mehr als 5 Jahre mit mir, wie ich mich entscheiden soll, ob ich weiterhin den bequemen Weg einer sicheren Anstellung mit Festgehalt gehe oder ob ich den Kampf gegen Goliath aufnehme und ein unabhängiges, alternatives Filmportal eröffne.

Letzteren Weg bin ich gegangen und ich bin froh darüber, denn spätestens jetzt, nach diesem wohl desinformierendsten Fernsehabend seit langem, wird deutlich, dass sich jeder Journalist und Redakteur, der für so ein "von oben gesteuertes" Medium arbeitet und kein einziges Mal den Mund aufmacht, sich schuldig macht.

Millionen getötete Iraker und Afghanen - Palästinenser und Israelis - und bald wohl auch Iraner, Jemeniten und wer sonst noch so alles im Weg steht bei der Sicherung des "Amerikanischen Jahrhunderts" stehen in keinerlei Verhältnis zur Sicherung unserer Demokratien.

Man muss heutzutage nicht wirklich darüber debattieren, ob der Krieg gegen den Terror eine Lüge ist, weil der Auslöser (911) ebenfalls eine Lüge ist. Es reicht bereits nur mal die Relation gegenüberzustellen. Man erinnere sich bitte daran, dass die NATO unter Führung der USA, den Kampf gegen den Terror als Reaktion auf die Anschläge vom 11. September 2001 eröffneten.

An diesem Tag sind knapp 3000 Menschen aus allen Nationen ermordet worden.
Die Bilder von den einstürzenden Türmen des World-Trade-Centers haben auch mich zutiefst erschüttert und mein Mitgefühl gilt den Opfern und den Angehörigen. Jedoch sind die genauen Hintergründe bis heute völlig unklar, die Widersprüche nicht aufgeklärt, wobei die meisten Menschen an die von der Bushregierung verbreiteten Version glauben, da diese über die gleichgeschaltenen Medien weltweit verbreitet wurde.

Unreflektiert, widersprüchlich, unlogisch und kriegshetzerisch - das ist mein Vorwurf an fast ALLE deutschen Medien.

Im Geschichtsunterricht bei Frau Heinze wurde mir eingehämmert, dass sowas wie in Deutschland in der Zeit von 33 bis 45 nie wieder passieren darf und dass wir deswegen ALLE und JEDERZEIT wachsam sein müssen. Dazu wurde noch der Film "die Welle" gezeigt und alle meine Schulkameraden waren sich sicher: Sowas passiert nie wieder, weil wir heute ja alle aufgeklärt sind und wachsam und ach so freie und unabhängige Medien haben.

An meinem ersten Ausbildungstag bei dem öffentlich-rechtlichen Sender wurde uns neuen Azubis ans Herz gelegt, dass wir einen Bildungsauftrag zu erfüllen hätten. Erstmals ernüchtert war ich als Azubi über die Qualität dieses Bildungsautrags als der Aufmacher der Abendnachrichten „Kübelböck rammt Gurkenlaster“ sein sollte.

Nach nunmehr 10 Jahren Berufserfahrung, nach Einblick in das Innenleben eines TV-Senders und durch selbstständiges Denken stelle ich heute mit Erschrecken und Traurigkeit fest, dass wir am Vorabend des gleichen höllischen Fehlers stehen, vor dem meine Geschichtslehrerin gewarnt hat, und wir offensichtlich noch nichts dazu gelernt haben. Wir werden schon wieder von unseren Regierenden verkohlt und verheizt und keiner merkts, weil Dieter Bohlen und Heidi Klum einfach spannender sind.
Ich erinnere mich nicht, wer es gesagt hat „Jedes Volk kriegt das Fernsehen, dass es verdient hat“. Sollten wir nicht bessere Medien einfordern ? Haben wir als mündiger Bürger und GEZ-Zahler nicht einen Anspruch auf wahrhaftige, unabhängige Berichterstattung ?

Wenn die Medien ihre Rolle als vierte Gewalt in der Demokratie ausfüllen wollen, dann müssen sie mehr tun, als nur die alternativen Internetportale als demokratiefeindlich zu denunzieren.

Montag, 14. September 2009

Wehret den Anfängen

Unbeachtet von den Massenmedien hebelt der Vertrag von Lissabon die nationalen Gesetze aus. Das durch Rechtsprechung des Europäischen Gerichtshof zu den Grundfreiheiten unbemerkt etablierte "Herkunftslandprinzip" drückt die Lohnstandards - und Arbeitnehmerrechte auf ein Minimum.

Zugleich sind grundlegende Menschen - und Völkerrechtsgrundsätze nicht mehr unantastbar: Todesstrafe, Schießbefehl auf Demonstranten, Angriffskriege - nichts soll mehr ausgeschlossen werden.

Doch es regt sich Widerstand. Die irische Bevölkerung - als einzige der EU Nationen direkt zum Vertragswerk befragt - stimmt mit NEIN. Währenddessen formiert sich in Deutschland eine neue ausserparlamentarische Opposition. Sie trägt ihre Angst vor einem autoritären Überstaat der Konzerne auf die Straße.




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Samstag, 15. August 2009

Geopolitik Treffen voller Erfolg

Mehr als 500 Gäste waren am 15.08.09 der Einladung von NuoViso nach Leipzig, die Stadt der friedlichen Revolution, gefolgt, um aktuelle Informationen zu Themen der geopolitischen Situation auf unserem schönen blauen Planeten zu hören, die in den Mainstream-Medien tabu sind, um Filme zu sehen und sich mit Gleichgesinnten auszutauschen. Viele Gäste waren von weither angereist, sogar aus der Schweiz, den Niederlanden und aus Polen.

Nach der Vorführung des Filmes „Unter falscher Flagge“, der die Zweifel an der offiziellen Medienversion der Ereignisse des 11. September 2001 thematisiert, also des Kernereignisses, das die Welt in den letzten 8 Jahren in den „War on Terror“ gestürzt hat, referierte Oberstleutnant a.D. Jochen Scholz zu den Veränderungen in den internationalen Kräfteverhältnissen. Er beleuchtete die Gründe, warum die Pläne des Projektes «Rebuilding America’s Defenses» der republikanischen Denkfabrik «Project for the New American Century», das fordert, dass die Vereinigten Staaten jeder denkbaren Staatenkoalition deutlich überlegen sein müssen, unter den derzeitigen Finanzmarktbedingungen nicht aufgehen will, welche Gefahren dies in sich birgt und welche Rolle Europa in diesem Veränderungsprozess spielen sollte.

Der Journalist Jürgen Elsässer, Autor des Buches „Terrorziel Europa. Das gefährliche Doppelspiel der Geheimdienste“ sprach anschließend zur Rolle der Dienste bei Terroranschlägen in Europa und reflektierte seine Gedanken im Zusammenhang mit dem derzeit laufenden Gerichtsprozess der „Sauerlandbomber“. Jürgen Elsässer nutzte auch die Gelegenheit, zur Teilnahme einer Demonstration gegen den Lissaboner Vertrag am 05.09.09 in Berlin , also kurz vor der für den 08.09.09 geplanten erneuten Bundestagsabstimmung zum Begleitgesetz, aufzurufen. Anliegen der Demo ist, es in das öffentliche Bewußtsein zu bringen, welche Demokratiedefizite der Vertrag nach sich ziehen wird. Im Unterschied zu den nationalstaatlichen Demokratien hat das Volk auf EU-Ebene keine Mitbestimmungsrechte mehr. Der Bürger darf zwar das EU-Parlament wählen, aber die Politik wird im Wesentlichen im Ministerrat und in der EU-Kommission entschieden, ohne jede Kontrolle, unter Aufgabe des Prinzips der Gewaltenteilung.

Christoph Hörstel, ehemaliger ARD-Korrespondent und Berater der ISAF-Truppen, referierte zur Situation in Afghanistan, die untrennbar von Pakistan zu betrachten ist, und unterzog die Argumentation der Bundesregierung zur Präsenz der Bundeswehr in Afghanistan einer kritischen Betrachtung. Er rief nachdrücklich auf, mit anderen Völkern in Freundschaft zusammenzuleben und Konflikte nicht durch Kriege zu lösen. Anschließend berichtete er, wie er im Juli als einziger Deutscher den Hilfskonvoi von Friedensaktivisten aus den USA „Viva Palästina“ nach Gaza begleitete und von seiner jüngsten Reise nach Moskau. Christoph Hörstel stellte die unlängst aus der Taufe gehobene Bewegung „Neue Mitte“ vor, die sich demnächst auch im web präsentieren wird.

Nach der Vorführung des neuesten Films von NuoViso „Kriegsversprechen“ kam Marion Küpker, internationale Koordinatorin der Gewaltfreien Aktion Atomwaffen Abschaffen zu Wort. Sie erläuterte, warum die Lagerung von B-61 Atombomben auf dem Bundeswehrstandort Büchel ein Verstoss gegen das Völkerrecht darstellt und berichtete von den Aktionen des Sommercamps gegen Atomwaffen am Fliegerhorst Büchel 2009.

Andreas Hauss, Historiker und u.a Protagonist im Film „Unter falscher Flagge“ wurde außerplanmäßig das Wort erteilt und er berichtete von seinen Recherchen zu den Ungereimtheiten im Fall des Amoklaufs von Winnenden.


Betretene Stille herrschte nach dem Vortrag von Filmemacher und Grimmepreisträger, Frieder Wagner. Ausschnitte aus seiner Dokumentation „Todesstaub“ waren bereits im Film „Kriegsversprechen“ zu sehen: erschütternde Bilder von mißgebildeten Babies als offensichtliche Folge des Einsatzes von Uranmunition. Sein Film, den kein Fernsehsender zeigt und für den sich kein Verleih findet, dokumentiert die Gefährlichkeit der Nutzung von abgereichertem Uran, Abfallprodukt der Atomkraftindustrie, in Waffen. Seit spätestens 2002 ist das Thema des Uranwaffeneinsatzes gänzlich aus den Medien verbannt und wer es trotzdem thematisiert, wird im geringsten Falle ignoriert und erhält keine Aufträge mehr, oder wird bei den Medienanstalten zur unerwünschten Person erklärt. Zwischenzeitlich zeigen sich auch die Folgen des Uranmunitionseinsatzes nicht nur, wie im Film Todesstaub zu sehen, im Irak und im Kosovo, sondern auch in Afghanistan und sie werden nicht lokalisiert bleiben.

Im Anschluss an die Vorträge fanden sich die Referenten in einer Talk-Runde zusammen und beratschlagten, was in der Situation, in der sich die Welt befindet, zu tun sei. Das Fazit verschiedener Vorschläge war, dass neben lokalen Aktionen zur Aufklärung eine Vernetzung notwendig ist und dass die Aktionen nicht im Kreise der die offiziellen Medienversionen von Ereignissen hinterfragenden Menschen steckenbleiben darf, sondern dass sie in die Öffentlichkeit, das heißt auf die Strasse getragen werden muss.

Wir bedanken uns bei den Referenten, bei den Gästen und den vielen freiwilligen Helfern, die diese Veranstaltung überhaupt möglich gemacht haben!

Ein erster Mainstream-Bericht ist hier zu finden. Wir hoffen auf zahlreiche weitere Berichte sowie weiterführende Diskussionen, Stammtischgründungen und Aktionen - denn WIR bestimmen, wie unsere Welt aussehen soll!


Mittwoch, 5. August 2009

Interview mit mir selbst

Am 24./25. Juli war ich in der Schweiz auf den "think blue sky days".

Blauer Himmel war dort allerdings gar nicht. Passend zum Gewittersturm am Himmel, ging es dann schon mit dem ersten Vortrag über HAARP los. Und so ging es dann auch weiter...

In der Schweiz gibt es jetzt auch eine "We Are Change" Bewegung. Christopf Billeter nutzte die einzigen Sonnenstrahlen an diesem Wochenende, um ein Interview mit mir zu führen.


Sonntag, 5. Juli 2009

Premiere von Kriegsversprechen ein voller Erfolg

Am Samstag den 4. Juli fand in Fulda das erste Schall und Rauch Bloggertreffen in Deutschland statt. Viele hochkarätige Redner waren gekommen, um ihre Informationen mit den Besucher zu teilen. Eine detailierte Berichterstattung gibt es in den nächsten Tagen auf der Webseite von Schall und Rauch.

Nach einem 10-stündigen Informationsmarathon waren bei der Premiere unseres neuen Streifens "Kriegsversprechen" noch etwa 400 Teilnehmer anwesend. Der Film stieß auf ausschließtlich positives Feedback, wobei der Film selbst keine schönen Bilder zeigt. Dennoch empfand das Publikum den Film als wichtig und gelungen. Selbst Veranstalter und Schall und Rauch Begründer Freeman behielt keine trockenen Augen.


Samstag, 21. Februar 2009

Das Interesse wächst

Immer mehr Menschen wollen wissen, was eigentlich los ist in der Welt. Die Gegensätze scheinen immer deutlicher zu werden.
Auf der einen Seiten wird ein Großteil unseres Weltbildes durch die Mainstream-Medien gestaltet. Doch mit dem sich immer schneller etablierenden Medium Internet, erkennen immer mehr Menschen, dass die alternative Berichterstattung in ihrer Argumentation nicht nur den Mainstreamkanälen wiederspricht, sondern auf Fakten basierend auf immer mehr Resonanz stößt.

So wie am 21. Februar in der Schweiz. Viele hundert Menschen waren gekommen, um sich neben Vorträgen, auch den Film "Unter falscher Flagge" anzusehen.




Nachdem der Film vorbei war, gelang mir noch ein Interview mit dem ehemaligen Generalmajor Albert Stubblebine (NSA, CIA), welcher mir dann im Interview ebenfalls nochmal bestätige, dass alles was uns über den 11. September erzählt wurde, schlichtweg gelogen war.

Donnerstag, 11. September 2008

Polylux - politisch korrekt?

Mahatma Gandhi sagte einmal:

Zuerst ignorieren sie Dich
Dann machen sie Dich lächerlich
Dann bekämpfen sie Dich
Und am Ende gewinnst Du

Genau so verhält es sich auch mit der Wahrheitsbewegung um den 11. September.
Diese wächst von Tag zu Tag, denn immer mehr Menschen erkennen, dass sie belogen werden.

Da diese zunehmende Masse mit ihren mittlerweile hunderten von nicht zu widerlegenden Argumenten, nicht länger zu ignorieren ist, fängt man nun an die Wahrheitsbewegung lächerlich zu machen.

Am 11. September 2008, zum 7. Jahrestag der inszenierten "False Flag" Operation sendete die Sendung POLYLUX einen Beitrag über die "United for Truth" Demo in Brüssel.
Zum Selberdrehen hatte die Redaktion kein Geld und allein die Anwesenheit eines Mainstream-Kamerateams wäre wohl politisch unkorrekt gewesen.

Also bemühte man sich kurzerhand um Filmmaterial von NuoViso Filmproduktion.

Ich bat darum keinen Verriss daraus zu machen und journalistische Sorgfaltspflicht an den Tag zu legen.

Das Ergebnis war nun dieses:



Auch wenn ich der Redakteurin, welche den Beitrag "verzapft" hat keinen Vorwurf mache, erkennt man doch recht deutlich, wie bedacht man in der Redaktion POLYLUX ist, sich von der Wahrheitsbewegung von vornherein zu distanzieren.

So wird zunächst der italienische EU-Abgeordnete Guiletto Chiesa als Kommunist diffamiert. Damit wird seine Aussage von vornherein herabgesetzt und in eine Ecke verschoben.
Zu Wort lässt man Herrn Chiesa aber gar nicht erst kommen, obwohl NuoViso Filmproduktion der POLYLUX-Redaktion auch ein Interview mit Herrn Chiesa zur Verfügung stellte. Denn wenn man zu hören bekäme, was Herr Chiesa zu sagen hat, könnte ja der POLYLUX-Zuschauer ins Grübeln geraten.

Weiter behauptet POLYLUX, gefundene Flugzeugtrümmer hätten den Einschlag einer Passagiermaschine in das Pentagon belegt. Ich habe bis heute diese Beweise nicht gesehen. Und die paar Trümmer die man gefunden hat wurden komischerweise für Teile eines wesentlich kleineren Flugkörpers identifiziert.
Liebe POLYLUX-Redaktion: Können Sie bitte die Quelle nennen? (PS: SpiegelOnline ist für mich keine Quelle!)

Bei der Ankündigung von Buchautor Jürgen Elsässer wird dann besonders betont, dass Elsässer LINKS-orientiert sei.
Dem mag ja so sein. Aber wenn man es so besonders betont, steckt da vielleicht die Absicht dahinter, sich vom Gesagten des Herrn Elsässer im vornherein zu distanzieren?
In was für einen Untersuchungsausschuss er saß scheint weniger von Bedeutung zu sein, als die Tatsache, dass er für die LINKE dort saß.
Er saß im BND-Untersuchungsschuss. Das ist das Wesentliche!

Elsässer erzählt nun frei heraus, was er in akriebischer Detailrecherche und Insiderwissen zusammen getragen hat. Seine Aussage ist monumental!

Doch anstatt darauf einzugehen hören wir sofort die Meinung eines dubiosen Historikers, der sich anmaßt pauschal die Diagnose zu stellen, dass es sich bei jedem Skeptizismus um eine rational nicht nachvollziehbare Fehlfunktion des menschlichen Verstandes handeln muss.
Herr Wippermanns Argument:
"Wenn guten Menschen etwas böses passiert, wird dafür der Teufel und seine Agenten verantwortlich gemacht."

Ich möchte an dieser Stelle nicht so pauschal wie Herr Wippermann urteilen, aber kann zumindest über mich persönlich sagen, dass sich Herr Wippermann mit dieser Aussage täuscht. Mir ist weder etwas böses passiert, noch mache ich den Teufel und seine Agenten für 911 verantwortlich.

Der Beitrag endet mit dem immer gleichen Satz:
"Bisher sind die Verschwörungstheoretiker den Beweis schuldig geblieben, dass CIA und MOSSAD hinter 911 stecken."

DAS bleibt beim Zuschauer hängen. Dazu sei angemerkt:

NICHT DIEJENIGEN, DIE EINE NEUE UND UNABHÄNGIGE UNTERSUCHUNG FORDERN, MÜSSEN BEWEISEN, DASS CIA UND/ODER MOSSAD INVOLVIERT WAREN!
DIE BUSHREGIERUNG SOLLTE ZUALLERERST IHRE OFFIZIELLE VERSION BEWEISEN!

Da dieser Beweis bis heute aussteht, müssen sich die Medien den Vorwurf gefallen lassen, ihre Arbeit nicht ernst zu nehmen.

Andreas von Bülow erzählte uns erst kürzlich im Interview, es sei verfassungswidrig wie die Medien sich verhalten würden.

Dem kann ich nur zustimmen.

Interessant auch die Tatsache, dass man es an einem 11 September nicht mal für nötig befindet, mit diesem Stück "aufzumachen" (Der "Aufmacher" bezeichnet den ersten Beitrag innerhalb einer Sendung).

Man beginnt die Sendung mit einem gekauften Werbestück für die Dummblöd-Internetseite "UlmenTV" und hängt daran noch einen Beitrag über eine Vorstadt-Nutte, die sich prostetuierte, um ihr Studium zu finanzieren.

Die Wahrheit um den 11. September ist also eigentlich gar nicht so wichtig, wenn es nach Redaktionen wie POLYLUX geht.

Aber immerhin: POLYLUX befindet sich bereits auf Stufe 2, wo die allermeisten anderen Redaktionen nach wie vor versuchen, das Thema gänzlich zu ignorieren.

Sonntag, 7. September 2008

United for Truth 2008

Zum zweiten mal fand am 7. September 2008 die "United for Truth" Demo in Brüssel statt.
Im vorangegangen Jahr war die Demo von 200 Menschen aus ganz Europa besucht worden.
In diesem Jahr waren es bereits mehr als doppelt so viele.


Trotz anfänglichen Regens versammelten sich die zahlreichen Teilnehmer gegen 14 Uhr im Stadtzentrum. Viele bekannte Gesichter aus dem Vorjahr waren zu sehen.
Wir nutzen gleich von Anfang an die Gelegenheit ein paar Leute zu interviewen.
Ein ehemaliger Kriminalrat berichtet uns, er könne aufgrund seiner Arbeit sehr gut abschätzen, ob eine Geschichte stimmt oder nicht. Aus diesem Grunde sei er gekommen, denn wenn die Menschheit die Lüge des 11. Septembers durchgehen lässt, würde etwas Schlimmes passieren.

Andere Teilnehmer berichten uns von ihren Erfahrungen im Laufe des Jahres 2008.
Ein steigendes Interesse innerhalb der Bevölkerung nehmen also nicht nur wir wahr, sondern ist ein Phänomen welches bereits jedes europäische Land erfasst hat.

Wir treffen auf Channing Jones. Ein Wahrheitsaktivist aus Deutschland. Er trägt das gleiche Schild wie im vorherigen Jahr. Auch seine positive Einstellung durch Dauerlächeln hat er beibehalten.
"Seht ihr, letztes Jahr war die Stimmung noch nicht so gut, aber die Bewegung und das Bewußtsein wächst", erzählt er uns.


Es folgt ein 4km langer Marsch durch die Innenstadt von Brüssel. Konnte man im vorangegangen Jahr noch feststellen, dass die vorübergehenden Passanten eher skeptisch den Demonstranten nachschauten, bekam man in diesem Jahr Beifall und Zustimmung von überall her.

Wie auch im vorangegangen Jahr sind wir das einzige Kamerateam. Natürlich aber haben viele Demonstranten ihren privaten Camcorder dabei. Sie erzählen uns, sie würden das Event dokumentieren, um es anschließend im Internet zu verbreiten, denn im Fernsehen würde über die Veranstaltung nicht berichtet werden.

An dieser Stelle sei erwähnt, dass "POLYLUX" am 11.09.08 um 23.45 UHR auf ARD einen Bericht sendete. Dafür haben sie NuoViso um Filmmaterial gebeten, welches sie auch von uns mit der Auflage bekamen, keinen Veriss daraus zu machen. (mehr dazu im Artikel "POLYLUX - politisch korrekt?")


Alles in allem haben die Veranstalter wirklich gute Arbeit geleistet.

Nachdem sich der ganze Stress etwas gelegt hat stehen uns Julez und Oliver, 2 belgische Künstler, die "United for Truth" bereits im Vorjahr organisierten, für ein Interview bereit.

"Bis zum Sieg" skandieren sie, was uns als Deutsche zunächst zusammenzucken lässt.


Wir fragen nach, worin der Sieg bestehen soll. "In einer wahrhaftigen Demokratie" bekommen wir als Antwort mit dem Hinweis, dass hierfür eine nicht aufzuhaltende Revolution inmitten der Gesellschaft stattfinden wird.



Links:
United for Truth

Freitag, 5. September 2008

Schall & Rauch

Zum 2. mal fand an diesem Wochenende das "Schall & Rauch" Treffen in der Schweiz statt. Neben Vorträgen von William Engdahl und Vital Burger wurde auch mein Film "Unter falscher Flagge" gezeigt.





Zählte der Veranstalter und Blog-Betreiber Freeman beim ersten Treffen noch 30 Besucher, waren es diesmal weit mehr als 200.

Dies zeigt, dass das Interesse wächst. Immer mehr Menschen wird klar, dass sie belogen werden und der Krieg gegen den Terror ein Vorwand unserer eigenen westlichen Regierungen ist, um geopolitische Interessen durchzusetzen.

Um dieses Argument aufrecht zu erhalten wird der westlichen Bevölkerung vorgelogen, es gäbe ein Terrornetzwerk Al Kaida, welche auf amerikanischen und europäischen Boden Anschläge verüben würde.

Zahlreiche Buchautoren und Filmemacher kommen nach jahrelangen Recherchen allerdings zu dem Ergebnis, dass die Anschläge des 11. Septembers wie ich jene in London und Madrid von amerikanischen und europäischen Geheimdiensten durchgeführt wurden.

Dies ist absolut nicht hinzunehmen und immer mehr Menschen erkennen - Gott sei Dank - die Notwendigkeit an diesem Zustand etwas zu ändern.

So auch die Künstler Woyna und Torben, welche zusammen das Gesang-Duo "die Bandbreite" bilden.
Mit ihrem Song "Selbst gemacht" sorgten Sie unter anderem für Aufsehen auf SpiegelOnline.

Wir treffen Woyna und Torben ebenfalls auf dem Schall&Rauch Treffen und sind begeistert von den beiden. Mit einem klaren Sachverstand verarbeiten sie die alternativen Informationen in ihren Polit-Pop Songs.

Wir nutzen die Gelegenheit und fangen ein paar Stimmen für unseren neuen Film ein.
Dabei stellen wir fest, dass die Besucher sich nach genau solchen Veranstaltungen sehnen, auf denen sie die Gelegenheit haben sich mit Gleichgesinnten auszutauschen.

Neben Vorträgen finden auch Diskussionen statt, bei denen die verschiedensten Lösungsansätze präsentiert werden. Über eines sind sich alle Besucher einig: Es muss eine großflächige Aufklärungskampagne stattfinden.

Am Abend geben Woyna und Torben noch ein Konzert. Wir ringen ihnen das Versprechen ab ihren Song "Selbst gemacht" recht zeitig zu spielen, denn unsere Zeit ist begrenzt. Am nächsten Tag wollen wir bereits 14 Uhr in Brüssel sein, denn auch dort haben sich hunderte Menschen aus ganz Europa verabredet, um gemeinsam für eine neue Untersuchung der Ereignisse des 11. Septembers auf die Straße zu gehen.



Links:
die Bandbreite
Schall & Rauch

Samstag, 30. August 2008

Frieden jetzt!

Nachts um 3.00 Uhr klingelt das Telefon. Ein Anruf aus Los Angeles. Am Apparat ist der Manager von Nina Hagen.
Er bittet uns tags darauf nach Büchel zu kommen, um das dort stattfindende Ereignis zu dokumentieren.

Wir lassen uns nicht lange bitten und sagen trotz finanzieller und zeitlicher Knappheit zu.

Die Fahrt beginnt in den frühen Morgenstunden und wir erreichen gegen 12 Uhr den Militärstützpunkt in Büchel, auf welchem Atombomben der NATO gelagert sind.

Einige Demonstranten sind bereits anwesend. Auch sind immer mehr "Gelbe" zu beobachten. Diese entstammen der Organisation "European New Resistance".
Sie alle sind gekommen, um dafür einzustehen, dass die weltweite atomare Aufrüstung ihr baldiges Ende findet.
Ein atomarer Konflikt ist niemals die Lösung für irgendein Problem.
Dennoch bedrohen die NATO-Staaten, angeführt von den USA in immer zunehmenderen Maße die Souveränität Russlands. Sei es mit der militärischen Provokation im Kaukasus oder mit der Errichtung der "Globale Missile Defense" in Polen und in der Tschechei.

Nina Hagen kommt an. Wir schnappen uns Nina, um mit ihr ein Interview zu führen.
Sie spricht das Problem der in Deutschland gelagerten Atomwaffen an.
Ausserdem erzählt sie von den Lügen der NATO-Staaten, um diese kriegerischen Provokationen zu begründen.

Schlimmer noch wiegt die Tatsache, dass immer mehr ans Licht der Öffentlichkeit dringt, wie man die Folgen des Einsatzen von Uranmunition (DU) einzuschätzen hat.
Frieder Wagners preisgekrönter Film "Die verstrahlten Kinder von Basra" gibt mehr Aufschluss darüber.

Die Sonne scheint in voller Pracht. Es gibt der Veranstaltung all die positive Energie, die sie benötigt. Und so kommt es, dass am frühen Nachmittag 2000 Demonstranten die 6km lange Marschroute, rund um das Bundesgewehrgelände in Büchel demonstrieren.

Von seiten der Organisatoren der "Zukunft atomwaffenfrei" war ziviler Ungehorsam angekündigt. Diese Aktion zog insgesamt 24 Verhaftungen nach sich.

Nachdem sich der Demonstrationszug aufgelöst hatte, standen Konzerte an.
Wir nutzten die Zeit, um ein paar Demonstranten sowie Polizisten zu interviewen.
Wir stellen auch hier wieder einmal fest, dass die Polizei nicht der Feind ist. Auch in den Uniformen stecken Menschen, die sehr oft ganz und gar nicht mit der Politik ihres Landes einverstanden sind.



Links:
Film: Die verstrahlten Kinder von Basra
gewaltfreie Aktion Atomwaffen abschaffen